Dank Grégory Schommers hat Snapchat jetzt einen Eupen-Geofilter



Der Eupener Grégory Schommers nutzt Snapchat oft und gerne. Und immer dann, wenn er sich in einer Großstadt befindet, hinterlegt er seine gesendeten Bilder mit einem sogenannten Geofilter. So sehen die Empfänger auf den ersten Blick, wo sich Schommers gerade befindet. Nur gab es eine solche „Schablone“ bisher nicht für Eupen. So hat sich der angehende Grafikdesigner selbst ans Werk gemacht und einen Eupen-Geofilter kreiert.

„Es dauert dann zwei Wochen, bis Snapchat sein Okay gibt und den Filter freigibt“, so Schommers. Dieser Moment war am vergangenen Montag gekommen. Seitdem wird Snapchat-Usern, die sich in Eupen und seiner unmittelbaren Umgebung aufhalten, beim Posten von Fotos und Videos automatisch der Eupen-Filter angeboten. Die Info, dass sich jemand in der jeweiligen Stadt aufhält, liefert der GPS-Sender des Smartphones. „Das kann durchaus einen Werbeeffekt für die Stadt haben“, glaubt Grégory Schommers, der die Nikolaus-Pfarrkirche in den Mittelpunkt seines Geofilter gerückt hat.

Snapchat unterscheidet sich von anderen sozialen Medien in seinem Aufbau. Neben der herkömmlichen Messaging-Funktion für die Kommunikation von einer Person zur anderen oder in Gruppenchats erhalten die Nutzer keine Profile, die mit Inhalten weiter ausgebaut werden. Die Nachrichten können andere Nutzer anschauen, jedoch nicht direkt kommentieren oder liken. Nach einiger Zeit verschwinden diese Inhalte wieder. Klassisch entspricht es eher einem Tagebuch, das sie temporär mit anderen Nutzern teilen.