Todesstrafe für Syrienkämpfer

Es geht um Tarik Jadaoun, der ursprünglich aus Verviers stammt. Dieser war im vergangenen Jahr nach Kampfhandlungen in Mossul festgenommen worden. Nach Angaben des flämischen Rundfunks war der heute 29-jährige Jadaoun, der auch unter seinem Kampfnamen Abou Hamza al-Belgiki bekannt ist, vor vier Jahren nach Syrien gegangen, um für die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) zu kämpfen. Seit seiner Festnahme im Juli 2017 sitzt er im Irak in Haft. Jadaoun kann gegen das Urteil noch Berufung einlegen. Außenminister Didier Reynders (MR) kündigte an, Belgien werde die irakischen Behörden darum zu bitten, das gefällte Urteil nicht zu vollstrecken. Dies sei eine Standardprozedur, wenn ein Belgier im Ausland die Todesstrafe erhalte. (sc/belga)