Derbysieg: HCER beendet Jahr gegen Visé bestmöglich

,,Ich bin stolz auf die Mannschaft, denn sie hat in allen Bereichen Fortschritte gemacht. Nicht zuletzt haben es besonders die jungen Spieler geschafft, eine Seuchen-Hinrunde noch auf einem fünften Platz zu beenden. Das stimmt mich positiver als die Play-off-Teilnahme in der vergangenen Saison“, lautet HCER-Trainer Bruno Thevissens Jahresfazit. ,,Die gesamte Mannschaft bekommt jetzt erst mal zwei Wochen frei, ehe es am 6. Januar fokussiert in die Vorbereitung für die nächsten zwölf Spiele in den Play-downs geht. Wir haben viel dafür gearbeitet, um die Kurve nach oben zu schaffen, deshalb werden wir uns auch nicht von dem Weg ableiten lassen. Ich möchte keine Überraschungen“, wird Thevissen deutlich. Durch den vierten Heimsieg gegen Visé, und wegen der deutlichen Niederlage von Sasja (die das Play-down-Quartett neben Eynatten-Raeren, Gent und Visé 2 komplementieren), konnte sich der Erstdivisionär auf den fünften Platz schieben und verpasst damit die Play-off-Teilnahme um zwei Punkte. ,,Wir können jetzt nichts mehr daran ändern. Klar sind wir zufrieden, wenn wir bedenken auf welchem Platz wir noch vor einigen Wochen standen, aber wir wollen uns jetzt auf die Abstiegsrunde konzentrieren und uns dort schnellstmöglich den Klassenerhalt sichern,“ verordnet Thevissen die Marschroute.

Vier schnelle Treffer in der ersten Halbzeit sorgten für den entscheidenden Vorsprung des HCER.

Einen ersten Geschmack auf die Play-downs erhielt die Mannschaft um Torsteher Emilio Barattini gegen die Zweitvertretung der BeNe-League Mannschaft Visé. Die erste Viertelstunde im letzten Heimspiel der klassischen Meisterschaftsphase begegneten sich Eynatten-Raeren und Visé 2 im Gleichschritt (7:7 nach 16 Minuten), ehe sich die Thevissen-Sieben, die wieder einmal mit Nils Thevissen am Kreis und Benjamin Deutz über Linksaußen agierte, durch vier schnelle Treffer in ruhigere Gewässer lenkte: 13:8 (23.). Eynatten-Raeren tat sich insbesondere im Tempogegenstoßspiel schwer und agierte oftmals nicht so konsequent wie bei den letzten drei Siegen zuvor. In der Schlussphase der ersten Halbzeit verpasste der HCER gute Möglichkeiten, das Spiel schon zur Halbzeit zu entscheiden, sodass Stéphane Géradons Treffer zum 16:12 ,,nur“ einen Vier-Tore-Vorsprung darstellte.

Durch die ersten sechs Minuten nach dem Seitenwechsel entschied sich die Partie förmlich: Mit vier konsequent gut erspielten Toren setzte die Heimsieben eine Acht-Tore-Führung auf, 20:12 (36.). Von diesem Nackenschlag erholte sich Visé 2 nicht mehr und Eynatten-Raeren schaukelte den Derbysieg in aller Ruhe zu Ende. Thevissen befand sich in einem Zwiespalt mit der Beurteilung des Spieles: ,,Wir haben die Heimserie gehalten, dass ist in Ordnung. Mit dem Auftritt bin ich aber nicht ganz zufrieden, denn wir hätten ein paar Gegentore weniger kassieren müssen. Die Abwehr war nicht ganz stabil, und in der Offensive hätten wir unsere Angriffe noch besser ausarbeiten können.“

Auch Torsteher Emilio Barattini, der wie Max Schunck eine Halbzeit spielen durfte, fand positive Worte nach dem Derbysieg: ,,Beim HCER ist alles familiär. Auch wenn ich mit meinem 32 Jahren mit der Älteste hier bin, fühle ich mich sehr gut. Auf der Torhüterposition geht es mit Max sehr fair zu, denn wir respektieren und motivieren uns. Es ist schade, dass wir die Saison erst in der Rückrunde begonnen haben aber wir wollen jetzt die Abstiegsrunde gewinnen.“

HC Eynatten-Raeren: Max Schunck, Emilio Barattini - Noah Bartholemy (3), Moussa Top, Sekou Top (1), Eric Vreven (4), Nils Thevissen (1), Benjamin Deutz (1), Jonathan Deutz (3), Raphaël Kötters (4), Mikael Fissette (3), Janis Beckers (6), Stéphane Géradon (4)

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