Lynn Treinen ist die neue VDT-Sportlerin des Jahres

Elsenborn

Am Freitag, 18. Oktober, versammelten sich alle 17 Clubs des Verbandes deutschsprachiger Turnvereine (VDT) in Elsenborn. Anlass war die jährliche Komiteeversammlung. Dort blickten die Verantwortlichen auf die letzte Saison zurück und ehrten herausragende Leistungen.

In der Saison 2018/2019 zählte der VDT 3.182 Mitglieder. „Das ist ein neuer Rekord“, erklärte VDT-Präsident Bruno Müller. Für seine Mitglieder organisierte der Verband 18 Einzelwettbewerbe, die von 973 Teilnehmern besucht wurden.

144 Turner nahmen am Mehrkampf teil und 450 Aktive verzeichnete man bei den beiden Riegenmeisterschaften. „Ich möchte Céline (Kreusch, AdR) und Tanja (Maus, AdR) für ihre Arbeit danken. Ohne diese zwei Hauptamtlichen wäre die Arbeit nicht mehr zu leisten. Ebenso ist das faire Verhalten der Aktiven und Trainer“, so Bruno Müller stolz.

Vor zwei Jahren feierte der VDT sein 50-jähriges Bestehen mit einer Gala. Zur Diskussion steht, ob die Gala in einem bestimmten Rhythmus oder nur zu besonderen Anlässen wie den Jubiläen stattfinden sollte. Die Vereine äußerten sich, aber eine klare Entscheidung liegt nun in Händen des VDT-Vorstands. Der TV Manderfeld feiert sein Saalfest am 3. Mai 2020 und der TV Weywertz seinen Familiennachmittag am 28. Juni 2020.

Zahlreiche Turner und Turnerinnen wurden in diesem Rahmen auch für ihre erzielten Leistungen geehrt. Im Geräteturnen der Mädchen waren dies Zofia-Kalina Kopzcynski, Lena Theis, Lana Limbourg, Emma Reuter, Mona Michels, Emma Kohnenmergen und Lynn Treinen. Im Geräteturnen der Jungen erhielt Peter Balter sowie im Acrogym das Trio und das Duo ein Präsent.

Im Tumbling und im Rhönrad wurden jeweils fünf Aktive geehrt. Darunter auch Lara Patzer, die aufgrund des Empfangs der hoffnungsvollsten Sportler des Jahres bei „Talent 2019“ nicht anwesend sein konnte: „Es ist uns eine große Ehre, dass sie dazu zählt“, so ihr Trainer Achim Pitz. Ohne Trainer und Kampfrichter kann weder Training noch Wettbewerb durchgeführt werden, so dass auch sie einzeln benannt wurden.

Zum Schluss stand noch die Verleihung des Fair-Play-Preises und der Fritz-Goenen-Plakette an. Ania Piekut ist seit 28 Jahren in Diensten des Verbandes. Sie trainiert die Geräteturnerinnen. Ende des vergangenen Jahres habe sich gezeigt, wie wertvoll sie für den Verband ist: „Ohne sie wäre nicht so schnell ein Ersatz für den leider viel zu früh verstorbenen Marek Robak gefunden worden. Liebe und helfen sind die schönsten Wörter“, so Joseph Thaeter in seiner kurzen Ansprache.

Ebenso verlas er den Brief von Ehrenpräsident Fritz Goenen, der an die Sportlerin des Jahres 2019 gerichtet war. Ihre Leistungen als unerwartete Belgische Meisterin der zweiten Division sei herausragend. Er schätzt darüber hinaus Lynn Treinens gelassene Art, die sie pflegen solle, denn so seien starke Leistungen gewiss.

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