Sechs Künstler stellen im Triangel St.Vith aus

Prof. Eberhard Linke: Bildhauer und Medailleur aus Saulheim in der Nähe von Mainz. Im Triangel stellt der emeritierte Kunstprofessor insgesamt zehn kleinformatige Terrakotta- und Bronzestatuen seiner Kunststiftung aus. Die Werke sind figürlich, eine stete Bewegung andeutend und erhalten durch Beigabe von diversen chemischen Substanzen wie Eisenoxyd oder Aluminiumpulver nach dem aufwändigen Brennvorgang eine besondere, für Linke typische Farbe.

Fred Schäfer-Schällhammer: Lehrbeauftragter der Friedrich-Wilhelms-Universität in Bonn. Der aus Andernach stammende Maler widmet sich vorrangig dem Thema der frühen Entwicklungsgeschichte des Menschen. Hierbei interessiert ihn vor allem die Entwicklung vom Sammler&Jäger zum Kulturmenschen von nunmehr über 35000 Jahren.

André Paquet: Er gilt als einer der bekanntesten ostbelgischen Künstler und stellt bereits seit 1980 in Ausstellungen im In- und Ausland aus. Als ehemaliger Marineoffizier widmet er sich maritimen Themen, die aber im Verlauf seiner künstlerischen Tätigkeit stets abstrakter und essentieller geworden sind. André Paquet zeigt im Triangel diese Werke „auf dem Weg zu einer farblichen und formtechnischen Reduktion“ auf Acryl und Leinwand.

Sergio Di Paoli: Der jüngste Spektrum-Künstler stammt aus Luxemburg und ist bei der Ausstellung der einzige figürlich schaffend Maler. Seine Themen sind meist autobiografisch, denn sein Credo ist, dass die Malerei ein Spiegel der eigenen Person darstelle.

Artur Bozem: Der Maler und Grafiker stammt aus dem Rheinland und findet seine Vorbilder bei Vertretern des Informel. Experimentierfreudigkeit mit Materialien (Erde, Fundsachen…), Formen und Farben sind prägendes Merkmal seines künstlerischen Schaffens. Er thematisiert Szenen aus der Mythologie, der Historie oder der Politik, mit denen er sich malerisch und grafisch auseinandersetzt und mitunter gesellschaftspolitisch Stellung bezieht.

Monika Bozem: Als promovierte Biologin kam sie über die Nische der „Grafik in der Wissenschaft“ zur künstlerischen Malerei. Monika Bozem sieht ihr Atelier als eine Art Labor. So wie jedes Experiment im Labor von ihr geplant wird, wird auch die Idee zum Bild ausgearbeitet und überdacht, um dann die systematische Realisierung in Angriff zu nehmen. Bevorzugt setzt die Künstlerin die Farben Schwarz, Weiß und diverse Grautöne ein, zu denen dann einen ergänzende Farbe hinzustößt. Ihre Formensprache ist stets informell. Ein Besuch der Ausstellung lohnt sich. (gh)

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