Belgier Bjorg Lambrecht nach schwerem Sturz verstorben

Wie der Veranstalter der Rundfahrt via „Twitter“ mitteilte, war Lambrecht nach einem schweren Sturz – der Nachwuchsfahrer soll dabei gegen ein Betonrohr geprallt sein – noch auf der Strecke reanimiert worden.

Der Zustand von Lambrecht ließ einen Transport per Helikopter nicht zu, woraufhin er mit dem Krankenwagen umgehend in ein naheliegendes Krankenhaus gebracht wurde. Dort verstarb der junge Fahrer von Lotto-Soudal an den Folgen seiner schweren Verletzungen während einer Notoperation.

„Die größtmögliche Tragödie für Bjorgs Familie, Freunde und Teamkollegen ist geschehen. Ruhe in Frieden, Bjorg“, teilte sein Rennstall über die sozialen Netzwerke mit. In der Radsportwelt, die geschockt und mit großer Anteilnahme reagierte, galt Lambrecht als vielversprechendes Talent. Als Fahrer, der seine Stärken unter anderem im „Klettern“, sprich in steilen Anstiegen hatte.

In dieser Saison wurde Lambrecht unter anderem bester Nachwuchsfahrer beim Dauphiné. Zudem überraschte er im Frühjahr mit starken Leistungen bei den Klassikern. „Die Tour gewinnen ist ein Traum. Das gilt aber auch für Lüttich-Bastogne-Lüttich. Ich denke, in den kommenden Jahren sollte das möglich sein (...) Es wird schwer, aber meinen Traum vom Sieg bei der Tour gebe ich nicht auf“, so Lambrecht in einem früheren Gespräch mit „Het Nieuwsblad“. Erfüllen wird sich sein Traum leider nicht mehr. Die Radsport-Welt trauert nach einem schwarzen Tag.

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