Löhne in Belgien wachsen weniger schnell als im übrigen Europa

Die Arbeitnehmer in Europa sollten Ende des Jahres mehr Geld in der Tasche haben als 2018.
Die Arbeitnehmer in Europa sollten Ende des Jahres mehr Geld in der Tasche haben als 2018. | Foto: dpa

Das geht aus einer Studie der Hans-Böckler-Stiftung hervor, einer Einrichtung des Deutschen Gewerkschaftsbundes. Demnach wachsen die Bruttolöhne in der Jahresfrist um 2,6 Prozent, nach Abzug der Inflation bleiben noch 1,0 Prozent Reallohnsteigerung. Im Jahr zuvor hatten die Löhne um 2,8 Prozent, preisbereinigt um 0,9 Prozent zugelegt.

Die belgischen Arbeitnehmer werden mit einem Zuwachs von 2,5 % (nominal) und 0,7% (bereinigt) jeweils unter dem europäischen Schnitt liegen, Deutschland mit 3,2 % und 1,7 % darüber. In Frankreich gehen die Realbezüge um 1,3 % zurück. Nach dem im Februar von den Sozialpartnern vereinbarten Manteltarifabkommen können die Löhne in Belgien nur um maximal 1,1% über dem Index steigen.

Die höchsten Gehälter gibt es in Luxemburg mit einem Jahresdurchschnitt (2018) von 70.000 Euro, fast doppelt so viel wie im EU-Durchschnitt (38.400). Auf dem Podium stehen auch die Niederlande (59.300 Euro) und Belgien (56.300 Euro). (belga/dpa)

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