Sterbenskranke Kurdin fürchtet um die Zukunft ihrer Kinder

Dieser Artikel hat mich zutiefst berührt und schockiert, und ich bin sicher, viele Menschen leben das genau so. Was kann man machen? Ich wünsche mir ein Zeichen der Solidarität und der Menschlichkeit. Vielleicht ist der Eine oder Andere bereit, mit mir den Kreuzweg beten zu gehen in Moresnet-Chapelle am kommenden Samstag (15. Juni 2019), um 15 Uhr.

Ich werde einen Bogen Papier mitbringen. So können wir gemeinsam unsere Solidarität ausdrücken und ein Zeichen setzen gegenüber dieser unverständlichen, absurden, brutalen und unmenschlichen Entscheidung.

Möge die Politik sich dafür einsetzen, um alles Mögliche zu unternehmen, damit die sterbenskranke Mutter beruhigt wird - mit der Vision, dass ihre Familie hier bleiben darf. Denn hier sind sie zuhause, hier haben sie Wurzeln geschlagen, hier gehören sie hin. Geben wir der Menschlichkeit eine Chance.

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Kommentare

  • Wo ist denn "heim ins Reich", Herr Laschet?

  • Summum jus summa injuria, Herr Schumacher. Und widerlich ist hier höchstens ihre Gesinnung. Wenn sie wirklich Mitgefühl hätten, würden sie nicht so argumentieren.

  • ... regelmäßig liest,...

  • Ja, Karl-Heinz Pluymen. Bei soviel Niedertracht und Menschenverachtung fehlen einem schlichtweg die Worte. Wer die Kommentare des glühenden N-VA-Sympathisanten Schumacher jedoch regelmäßig ließt, wundert sich kaum noch. Aber er schafft es, immer noch eine Schippe Verachtung drauf zu legen.

  • Einfach unvorstellbar – da kommt ein Mensch nach Belgien, beantragt den Status des politisch Verfolgten, den wir Unmenschen nach langer Prüfung ablehnen, da nichts darauf hinweist. Auch als Flüchtling können wir den Mann nach unseren menschenverachtenden Gesetzen nicht anerkennen, da wohl nicht aus einem Kriegsgebiet kommend. Was sind wir nur für ein Land, das wir uns erlauben Aussagen auf ihren Wahrheitsgehalt zu prüfen? Trotzdem gewähren wir diesem Mann, mittlerweile seit 12 Jahren, unsere Gastfreundschaft, wohl in Form eines durchlöcherten Daches über dem Kopf und einer trockenen Mahlzeit auf dem Tisch. Da wir ihm keine Aufenthaltsgenehmigung gewähren sieht er sich gezwungen seine Familie ebenfalls auf illegalem Wege nach hier nachkommen zu lassen indem er Verbrecher beauftragt (und bezahlt?), was wohl eindeutig unsere Schuld ist. Auch der Familie, die sich in unserem unmenschlichen gnadenlosen Land leicht vergrößert, gewähren wir nur befristeten Aufenthalt, die Zeit all die unbegründeten Anträge zu prüfen. Zwar gewähren wir ihnen wahrscheinlich noch Rechtshilfe und immer wieder die Möglichkeit eines Einspruchs, doch ist dies sicher nur ein billiger Versuch unsere Unmenschlichkeit zu kaschieren. Die wohl kostenlose medizinische Versorgung der Familie durch Allgemeinärzte oder Spezialisten ist doch wohl eine Selbstverständlichkeit. Offensichtlich sind belgische Behörden auch daran Schuld dass die todbringende Krankheit der Mutter nicht rechtzeitig erkannt wurde, warum sind vierteljährliche gründliche Gesundheitsschecks für Illegale eigentlich nicht Pflicht? Auch den wohl leicht betrügerisch angehauchten Versuch durch den Umzug der Schwester nach Eupen eine Familienzusammenführung vorzutäuschen durchschauen unsere menschenverachtenden Beamten in Brüssel wohl gleich vier Mal – schreckliches Beamtenpack. Das die Beamten in Brüssel über das Leben der Mutter entscheiden ist wohl jedem ersichtlich. Ich bin erschüttert.

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