Sparen in der DG

Alexander Hezel aus Brüssel schreibt, die Zusammenlegung der Mandate von PDG-Präsident und Gemeinschaftssenator erbrächte nur 0,01 Prozent der Ausgaben der DG, was bei 332 Millionen nur 33.200 Euro ergeben würde. Wenn man mit allen Zusatzkosten Rechnung trägt (Unkosten, Pension, Mitarbeiter und Sekretariat), dann beträgt die Ersparnis wohl ungefähr das Zehnfache dessen, was Herr Hezel schreibt. Den Humbug, zwei teure Mandate zu bezahlen, wo eine einzige Person diese ohne Problem ausüben könnte, eine weitere Legislatur durchlaufen zu lassen, entspricht also einer verpassten Ersparnis von 1,5 Millionen Euro.

Auch noch immer keine Unsumme, aber Sparziele ausarbeiten, die den enormen Schuldenberg der DG sinken lassen, sind nötig und erfordern viele kleine Maßnahmen. Und am liebsten welche, die der Bevölkerung nicht weh tun. Da die Mehrheitsparteien sich nicht zu dieser Frage äußern, sehe ich mich bestätigt in meiner Annahme: Sie wollen sich wegducken, bis die Wahlen vorbei sind, und dann haben sie diese schönen Pöstchen, die sehr gut bezahlt sind, aber nicht viel Leistung erfordern, für einen weitere Legislatur ins Trockene gebracht.

Kommentare

2 Comments

  • Richtig, Herr Kessler, ich habe mich um eine Dezimalstelle vertippt: 0,1 % anstatt 0,01 %. Für jeden Euro an Steuergeld, den der DG-Bürger zahlt, gibt er also noch nicht einmal ein ganzes 1-Cent-Stück aus. Er müsste es noch einmal in 10 Einzelteile zerlegen. Wie Sie sagen: "keine Unsumme"

  • "Keine Unsumme", aber man sollte überflüssige Ämter ersatzlos streichen.

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