„Schnäuzer“ sind im Trend: Man(n) lässt es wieder sprießen

Die Prachtexemplare von Radprofi Victor Campenaerts (links) und Damien Mélard alias Peter Steivver (rechts) haben schon Nachahmer gefunden.
Die Prachtexemplare von Radprofi Victor Campenaerts (links) und Damien Mélard alias Peter Steivver (rechts) haben schon Nachahmer gefunden. | Fotos: Photo News & privat / Collage: GrenzEcho

Der Schnurrbart ist im Trend: Immer mehr Promis - auch in Belgien - lassen es wieder auf der Oberlippe sprießen - ganz zum Leidwesen des kompletten Gesichtsflokatis. „Der Vollbart ist einfach zu einem Klischee geworden“, meint Trendforscher Herman Konings gegenüber der flämischen Tageszeitung „Het laatste Nieuws“: „Und Klischees passen eben nicht in das Modebewusstsein.“ Die Folge: Es entsteht eine Pendelbewegung bzw. eine Gegenreaktion. „In diesem Fall ein glattrasiertes Gesicht oder - das Beste aus beiden Dingen - ein Schnurrbart“, sagt Herman Konings.

Für Ronnie Vermeulen, seines Zeichens Vorsitzender des Snorrenclubs Antwerpen, ist der „Schnäuzer“ schon seit Jahren salonfähig. „Ein Schnurrbart ist sehr männlich, er sticht einfach hervor“, äußert er sich gegenüber „Het laatste Nieuws“.

„Pornobalken“, „Rotzbremse“ oder „Respektbalken“ - die Namen für einen männlichen Oberlippenbart sind so vielfältig wie seine Erscheinungsformen. In der Regel unterscheidet man(n) aber drei Barttypen: Bleistiftbart, Walrossbart und Zwirbelbart. Aber egal welche Form unter der Nase glänzt, regelmäßig waschen - und am besten mit Bartöl behandeln - sollte man sie schon.

Ein Symbol für die gute Sache

Seit 2004 ist der Schnurrbart auch ein Symbol für eine gute Sache: Bei der Aktion „Movember“ lassen sich einige Männer jedes Jahr im November einen Schnurrbart wachsen, um so auf Tabuthemen rund um die Männergesundheit aufmerksam zu machen. Im Mittelpunkt steht dabei vor allem die Prostatakrebsforschung. (calü)

Kommentare

0 Comment