»Die Festung Europa bietet ein makabres Bild«

Das Grenz-Echo unterhielt sich mit Migrationsforscher Klaus J. Bade über Chancen und Probleme von Zuwanderung

Flüchtlinge aus Nordafrika stehen dicht gedrängt auf einem Boot, das in Lampedusa anlegt. Angesichts vieler Flüchtlinge auf dem Weg nach Norden gleicht Europa einer Festung. Politiker sprechen von Flüchtlings-»Strom«, »Welle« oder gar »Tsunami« - als sei halb Nordafrika kurz davor, Europa zu überrennen.
Flüchtlinge aus Nordafrika stehen dicht gedrängt auf einem Boot, das in Lampedusa anlegt. Angesichts vieler Flüchtlinge auf dem Weg nach Norden gleicht Europa einer Festung. Politiker sprechen von Flüchtlings-»Strom«, »Welle« oder gar »Tsunami« - als sei halb Nordafrika kurz davor, Europa zu überrennen.

Immer mehr Migranten, die den Einheimischen die Arbeitsplätze wegnehmen und das Sozialsystem ausbeuten: So lautet ein viel zitiertes Klischee, das längst nicht nur an den Stammtischen zu hören ist. Steht aber tatsächlich ein Großteil der Bürger Ausländern so feindlich gegenüber? Und ist Zuwanderung nicht sogar nötig, um ein zukunftsfähiges Gesellschaftsmodell

Von Martin Klever

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