Kerry in Belgien: „Ich bin Brüsseler“

US-Außenminister am Freitag in Brüssel eingetroffen

Kerry sicherte Charles Michel unter anderem amerikanische Unterstützung bei der Aufklärung der Anschläge zu. | Foto: dpa

Drei Tage nach den Brüsseler Selbstmordattentaten ist US-Außenminister John Kerry zu Gesprächen über den Anti-Terror-Kampf in der belgischen Hauptstadt eingetroffen. Bei seinem Besuch sicherte Kerry Belgien die Unterstützung seiner Regierung zu.

Der Amerikaner führte am Freitagvormittag zunächst Gespräche mit EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker. Später traf er sich mit Premierminister Charles Michel und König Philippe zu einem Gespräch mit anschließender Kranzniederlegung am Flughafen Zaventem. Nach dem Treffen sagte Kerry: "Je suis Bruxellois" und "Ik ben Brussel".

Kerry sicherte Belgien bei den Gesprächen unter anderem amerikanische Unterstützung bei der Aufklärung der Anschläge zu. Unter den Verletzten sind nach jüngsten Angaben auch rund ein Dutzend US-Bürger. Ob es auch amerikanische Todesopfer gibt, war bis zuletzt unklar.

Bei Selbstmordattentaten am Brüsseler Flughafen sowie in der Metrostation Maelbeek waren am Dienstag insgesamt 31 Menschen ums Leben gekommen, rund 300 weitere wurden verletzt. (dpa/sh)

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