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Eifel / Ardennen [11.03.2010] Thomas Hebertz (38) wurde mit der Leitung des Kultur- Konferenz- und Messezentrums betraut Triangel: Rückzug des Direktors löst Bedauern ausVon Arno Colaris St.Vith Nur ein halbes Jahr nach seiner Eröffnung hat das Kultur-, Konferenz- und Messezentrum Triangel in St.Vith einen neuen Direktor: Thomas Hebertz übernimmt die Amtsgeschäfte von Joseph Schroeder, der aus gesundheitlichen Gründen seinen Rücktritt erklärt hat. Der 38-jährige Thomas Hebertz, der bis zu seiner Einstellung als Stellvertreter des Direktors und PR-Manager des Triangels jahrelang als Pressereferent von Ministerpräsident Karl-Heinz Lambertz tätig war, werde bis auf weiteres mit allen Vollmachten ausgestattet, was das Management des Triangels betrifft, sagte der Vorsitzende der Autonomen Gemeinderegie, Lorenz Paasch, dem Grenz-Echo. Dankbarkeit Am Dienstagabend hatte der Verwaltungsrat der Autonomen Gemeinderegie mit großem Bedauern und großer Betroffenheit den Rücktritt von Joseph Schroeder als Direktor des Kultur-, Konferenz- und Messezentrums St.Vith zur Kenntnis genommen. Vor dem Hintergrund der Schwere seiner Erkrankung respektiere der Verwaltungsrat die Entscheidung und wünsche Joseph Schroeder eine möglichst schnelle und umfassende Genesung, heißt es in einer am Mittwoch verbreiteten Pressemitteilung des Verwaltungsrates. »Wir danken dem ausscheidenden Direktor für sein jahrelanges Engagement bei der Planung und dem Bau des Zentrums sowie für seinen unermüdlichen Einsatz in der wichtigen Phase nach der Eröffnung des Triangels.« Zudem begrüße man es, dass Joseph Schroeder als Geschäftsführer von arsVitha Kulturforum VoG und OstbelgienFestival VoG weiterhin eine entscheidende und prägende Aufgabe in der Organisation von kulturellen Veranstaltungen im Triangel übernehmen wolle. Aufgabenverteilung Thomas Hebertz hatte bereits in den vergangenen Wochen auf Grund der krankheitsbedingten Abwesenheit von Joseph Schroeder Managementaufgaben im Triangel wahrgenommen. »Kontakte mit den Veranstaltern, Preisangebote erstellen usw., das musste ja alles weiterlaufen«, so Lorenz Paasch. Vorerst sei keine Neueinstellung geplant. »Der neue Direktor hat die volle Unterstützung des Verwaltungsrates, und wir wollen in den nächsten Wochen schauen, wie die Aufgaben besser verteilt werden können. Die Finanzen und alles, was dazu gehört, sind zum Beispiel bei unserem Buchhalter bestens aufgehoben. Auch in den anderen Bereichen, etwa in der Gebäudeverwaltung, um nur ein weiteres Beispiel zu nennen, brauchen wir uns keine Sorgen zu machen. Das Problem ist nur, dass bei uns im ersten Jahr alles eine Premiere ist und mit dem entsprechend höheren Aufwand verbunden ist. Die Personalplanung, vor allem was die technische Begleitung der Veranstaltungen betrifft, nimmt viel Zeit in Anspruch. Jede Veranstaltung ist eine Herausforderung, doch wird das in einigen Monaten alles leichter von Hand gehen, wenn alle aufeinander eingespielt sind und wir auf eine gewisse Erfahrung aufbauen können.« Zudem strebe man an, die verfügbaren Arbeitsstunden besser einzusetzen oder in gewissen Bereichen auch Einsparungen vorzunehmen, ohne die Dienstleistung des Zentrums zu verschlechtern. Nicht zuletzt gehe man davon aus, dass Joseph Schroeder die Aufgaben des Kulturforums arsVitha nach seiner Genesung mitnehme. Es bleibe Joseph Schroeder zu wünschen, dass er seine gesundheitlichen Probleme rasch überwinde und dann bald wieder genügend Kraft für seine Aufgaben als Geschäftsführer von arsVitha, des Ostbelgienfestivals und der Vereinigung symphonischer Konzerte habe - drei der bedeutendsten Kulturanbieter der DG, deren Aktivität in den kommenden Jahren wohl eher steigen denn zurückgehen dürfte, so Lorenz Paasch. Künftig werde Joseph Schroder also nicht mehr der Vorgesetzte des Personals des Triangels sein, wohl aber dessen größter Kunde. Um einen Kommentar schreiben zu können müssen Sie angemeldet sein. |
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