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Eupener Land [22.07.2009] Viele Besucher zum Nationalfeiertag auf dem Eupener Werthplatz Volksfest ist »ein bisschen wie Urlaub«Von Elli Brandt Eupen Entspannte Atmosphäre und fröhliche Gesichter bestimmten das Volksfest am Nationalfeiertag. Richtig viel Volk hatte sich bereits am frühen Nachmittag auf dem Werthplatz eingefunden. »Um mal raus zu kommen«, lautete der Grund vor allem für die Älteren. »Wenn in Eupen mal etwas geboten wird, dann sollte man auch hingehen«, meinten andere. »Richtig klasse« fanden vor allem Kinder das Angebot. »Man kann sich schminken lassen, man kann Armbänder machen, Windmühlen basteln«, zählten die zwölfjährigen Rachel, Laura und Katrin auf. »Und vor allem kann man Schwämme werfen«, ergänzten der neunjährige Brian und der elfjährige Sascha und stellten sich an, um nasse Abkühlungen auszuteilen. Heiße Klänge Bekannte treffen, die Musik genießen und entspannt abwarten, was das Programm noch so bringt - »das reicht doch schon, das ist schon ein bisschen wie Urlaub«, versicherten Volksfestgäste. Etwas für jeden Musikgeschmack hatte das Königliche Tambourkorps Elsenborn im Repertoire, von Bach bis zu Filmmelodien. Der Spielmannszug Bredstedt, aus Deutschlands kühlem Norden, wirkte gar nicht unterkühlt, sorgte mit Dynamik und heißen Klängen für Stimmung. Wundersame Gestalten mischten sich unter das Volk: ein Stelzenläufer, ein Clown. Vor allem der Stelzenläufer als Reiter in silbrig schimmernder Rüstung auf einem wundersamen Kamel sorgte für Bewegung auf dem Werthplatz. Nicht nur Kinder hatten Khalid & Co. in ihrem Gefolge. Nicht beachten gab es nicht. Das vorwitzige Kamel versuchte am Bierglas zu nippen und verteilte Küsschen. Clown Olli staubte mit seinem Staubwedel am liebsten die Gäste ab, die ihm am wenigsten Beachtung schenkten. Nicht zu übersehen und zu überhören war Manoe, die feurige Einmannfanfare. Ein kurzer, aber heftiger Regenschauer leerte für eine kurze Zeit den Werthplatz. Die Besucher suchten an Ständen und unter Bäumen Schutz. Nur Manoe konnte das kühle Nass nicht schrecken. Er hatte den ganzen Werthplatz für sich als Bühne. Er schlug die Trommel und er ließ das Feuer nicht ausgehen. Richtung Bühne bewegte sich das Publikum als Torch Michael dort seine Requisiten auspackte: Trommeln, Bälle, ein Fahrrad, etliche Reifen. Immer mehr wundersames Zubehör für seine Jonglage-Show förderte er zutage. Brennende Reifen Metallstangen wurden zu Propellern und zu Musikinstrumenten. »Vorsicht, gefährlich«, warnte Torch Michael immer wieder, dann stürzte er sich selbst in Gefahr, als Akrobat auf einem Fahrrad, umgeben von brennenden Reifen. Noch mehr Akrobatik, noch mehr Feuer und noch mehr Musik stand für den Rest des Abends auf dem Programm. »Wenn es nicht anfängt zu regnen, dann bleiben wir natürlich bis zum Feuerwerk«, hatten sich ganz viele Volksfestgäste vorgenommen. Um einen Kommentar schreiben zu können müssen Sie angemeldet sein. |
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