Hyundai-Beschäftigte protestieren gegen Pläne für Niedriglohn-Fabrik

Automobil

Pläne für eine Niedriglohn-Autofabrik in der südkoreanischen Stadt Gwangju haben die Gewerkschaft bei Hyundai auf die Barrikaden getrieben.

Etwa 80.000 Beschäftigte bei Hyundai Motor und der Schwesterfirma Kia Motors legten am Donnerstag bei einem Warnstreik für vier Stunden ihre Arbeit nieder. Damit wolle man gegen das „Gwangju-Modell“ protestieren, sagte der für die Autoindustrie zuständige Exekutivdirektor bei der koreanischen Gewerkschaft der Metallarbeiter (KMWU), Ha Young Chul.

Hyundai und die Stadtregierung von Gwangju verhandeln über den Bau einer Fabrik, in der die Beschäftigten für einen Jahreslohn von umgerechnet etwa 31.000 Euro (35 Millionen Won) arbeiten sollten. Sie würden damit weniger als die Hälfte des für den Autohersteller landesweit durchschnittlichen Jahresverdienst von 92 Millionen Won erhalten. Geplant ist die Produktion eines Mini-SUV. (dpa)

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