Arbeitslosenzahl in Ostbelgien weiterhin niedrig

Beschäftigung

Die Arbeitslosenquote in Ostbelgien bleibt bei 7,1 Prozent. | Foto: David Hagemann

Ende Februar 2018 waren in Ostbelgien 2.409 Vollarbeitslose gemeldet. Damit ist die Zahl minimal gestiegen im Vergleich zum Januar (+17 Personen). Die Arbeitslosenquote bleibt bei 7,1 Prozent.

Die Gesamtanzahl Arbeitsuchender ist weiterhin deutlich niedriger als im Vorjahr. Insgesamt waren nach Angaben des Arbeitsamtes (ADG) Ende Februar 1.265 Männer (+27 im Vergleich zu Dezember) und 1.144 Frauen (-10 Personen) als Arbeitsuchende ohne Beschäftigung eingetragen. Das ergibt insgesamt ein leichtes Plus im Vergleich zum Vormonat (+0,7%). In den anderen Regionen Belgiens ist die Arbeitslosigkeit im Februar hingegen leicht gesunken (-1,5% im belgischen Durchschnitt).

Im Vergleich zum Vorjahr hält die positive Entwicklung der letzten Monate an: Ende Februar waren 285 Arbeitsuchende weniger gemeldet als im Februar 2017. Dies entspricht einem Rückgang um fast 11%. In der Eifel sind im Schnitt rund 17% weniger Arbeitsuchende eingetragen, im Norden der DG sind es 9% weniger. Damit liegt die Arbeitslosenquote im Süden bei 3,3%, im Norden bei 9,7%, genau wie im Vormonat. Der Rückgang betrifft quasi alle Kategorien, Altersgruppen und Ausbildungsniveaus, d.h. selbst bei den Langzeitarbeitslosen, Älteren und Niedrigqualifizierten sinkt die Arbeitslosenzahl.

So liegt beispielsweise die Zahl der Langzeitarbeitslosen (mehr als ein Jahr lang ohne dauerhafte Beschäftigung) um rund 7% niedriger als im Februar 2017. Dennoch macht diese Gruppe weiterhin mehr als die Hälfte (52%) der Arbeitsuchenden in Ostbelgien aus. Auch bei den Arbeitsuchenden über 50 Jahre liegt im Vergleich zum Vorjahr ein Rückgang um knapp 4% vor. Allerdings ist der Anteil dieser Altersgruppe mit 37% der Arbeitsuchenden so hoch wie nie, da die jüngeren Altersgruppen noch stärker vom Rückgang profitieren.

Auch in den anderen Regionen geht die Arbeitslosigkeit im Vergleich zum Vorjahr insgesamt weiter zurück, im Landesschnitt um 10,3%. Der Rückgang beläuft sich auf 10,7% in der Wallonie, 10,8% in Flandern und 8,2% in Brüssel. Insgesamt waren in Belgien Ende Februar 2018 rund 505.000 Personen als nicht beschäftigte Arbeitsuchende gemeldet. Weitere Infos dazu unter www.adg.be.

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