Zwölf Fahrer bei der neunten Etappe ausgeschieden

Tour de France

Richie Porte, der sich unter anderem einen Beckenbruch zuzog, war das prominenteste Opfer der neunten Etappe. | Foto: dpa

Die neunte Etappe von Nantua nach Chambéry hat viele Befürchtungen wahr werden lassen. Mindestens zwölf Fahrer können das Rennen nach dem ersten Ruhetag am Montag nicht mehr fortsetzen.

Offiziell wurden sieben Profis ausgeschlossen, weil sie das Zeitlimit überschritten hatten. Es sind Matteo Trentin (Quick-Step Floors) Juraj Sagan (Bora-hansgrohe), Mickael Delage, Arnaud Démare, Jacopo Guarnieri und Ignatas Konovalovas (alle FDJ) sowie Mark Renshaw (Dimension Data).

Bereits nach 500 Metern war über Tourfunk zu hören, dass Arnaud Démare abgehängt sei. In der Folge ließen sich seine Teamkollegen Ignatas Konovalovas, Mikael Delage und Jacopo Guarnieri zurückfallen und versuchten, ihren Kapitän zu unterstützen. Démare hielt zwar bis zum Ende durch, allerdings erreichte er das Ziel in Chambéry erst 59 Minuten nach dem Tagessieger Rigoberto Uran (Cannondale-Drapac) – und mit ihm Konovalovas, Guarnieri und Delage, womit für das Trio die Tour ebenfalls vorzeitig beendet ist.

Geraint Thomas (Sky/Schlüsselbeinbruch), Richie Porte (BMC/unter anderem Beckenbruch), Manuele Mori (Team Emirates) und Robert Gesink (LottoNL-Jumbo/Wirbelbruch)  konnten nach Stürzen nicht weiterfahren. Jos Van Emden (Lotto NL-Jumbo) stieg wegen Erschöpfung endgültig vom Rad.

Da zuvor auch schon Luke Durbridgde (Orica Scott), Peter Sagan (Bora-hansgrohe), Mark Cavendish (Dimension Data), Alejandro Valverde (Movistar) und Ion Izagrirre (Bahrain-Merida) ausgeschieden waren beziehungsweise ausgeschlossen wurden, sind vor der zehnten Etappe noch 181 Fahrer im Peloton.

Die belgische Delegation ist mit 16 Fahrern noch komplett (rsn/jph)

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