„Zebras“ begrüßen Tribünentausch – „Bringt viele Vorteile“

Infrastruktur

Foto: David Hagemann

Am Kehrweg werden die Seiten gewechselt: Wie die AS Eupen am Donnerstag bestätigte, wird der lang geplante Tribünentausch zum kommenden Heimspiel gegen den KV Mechelen vollzogen. Soll heißen: Die AS-Fans, die bislang auf der kleineren Stehtribüne standen, wechseln auf die „Frankendelle“, wo bislang die Gästefans ihren Platz hatten.

„Für die Fans und die Direktion der AS Eupen wird ein lang gehegter Wunsch Wirklichkeit“, schrieb der Verein. Doch wie blicken die Fans der AS Eupen auf den anstehenden „Umzug“?

Raphael Pelzer, Präsident der Fangruppierung „Zebras“, begrüßt die Pläne: „Natürlich stehen wir dem Tribünentausch im Grunde positiv gegenüber. Die neue Tribünenseite bringt einige Vorteile mit sich“, so Pelzer auf Nachfrage. Die deutlich bessere Akustik auf der großen Tribüne sieht er als großes Plus. „Vor und nach dem Spiel gelangt man außerdem schneller aus dem Stadion und kann sich gegebenenfalls im Penalty treffen oder nach dem Spiel dort auf einen Sieg anstoßen.“

Es sei wichtig, so Pelzer weiter, einen gemeinsamen Treffpunkt für alle Fans zu schaffen. Bislang wählten viele Zuschauer, die über den Eingang „Schönefelder Weg“ in das Stadion kamen eher den Weg in die Stadt, als den in das Vereinscafé auf der anderen Seite des Kehrwegstadions. Eine Gefahr bestehe indes im Erscheinungsbild der Tribüne. „Sie voll mit Zuschauern zu kriegen, wird natürlich enorm schwer werden. Da müsste der Verein schauen oder versuchen, den oberen Teil der Tribüne bei den weniger interessanten Spielen auf die Mitte zu beschränken.“ (mn)

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