Wolfgang Frank als neuer AS-Trainer vorgestellt

Antonio Imborgia geht, der Deutsche Ingo Klein ist der neue starke Mann

Wolfgang Frank am Freitagnachmittag am Kehrweg bei seiner Vorstellung als neuer AS-Trainer.

Nicht Marc Grosjean, sondern Wolfgang Frank ist der neue Trainer von Fußball-Zweitdivisionär AS Eupen. Der 60-Jährige wurde am Freitagnachmittag am Eupener Kehrweg vorgestellt. Frank war in der Vergangenheit Trainer u.a. beim FSV Mainz und MSV Duisburg. Die Zeit mit Investor Antonio Imborgia geht zu Ende. Die AS will für die kommenden drei Jahre mit dem deutschen Investor zusammenarbeiten. »Nach der italienischen Ära beginnt nun eine deutsche Ära«, hieß es zu Beginn der Pressekonferenz.

Sowohl mit Marc Grosjean als auch mit Roland Louf, der am Freitag eigentlich seinen ersten Arbeitstag als Direktor hatte, will die AS trotz allem weiter zusammenarbeiten – in welcher Form und in welcher Funktion, steht noch nicht fest. »Der sofortige Wiederaufstieg in die 1. Division ist keine Bedingung, es ist aber längerfristig das Ziel, an die Tür zur 1. Division zu klopfen. Für die neue Saison wäre es wünschenswert, die Aufstiegsrunde zu erreichen«, sagte Ingo Klein. Der Hauptgrund, weshalb letztlich nicht Grosjean Trainer am Kehrweg geworden ist, war offenbar sprachlicher Natur. Man habe Wert darauf gelegt, dass der Coach Deutsch spricht. Co-Trainer wird Roger Stoffels aus Hünningen bei Büllingen.

Imborgia war im Januar 2009 bei der AS Eupen eingestiegen und hatte den Verein vor dem drohenden Sturz in die Drittklassigkeit bewahrt. Im Jahr darauf gelang der Aufstieg in die höchste Spielklasse, die man zwölf Monate später wieder verlassen musste. In der Nacht von Donnerstag auf Freitag sollen sich beide Seiten darauf geeinigt haben, getrennte Wege zu gehen. Imborgia soll in den vergangenen Monaten seinen vertraglichen Verpflichtungen nicht mehr nachgekommen sein. Angeblich war zwischen dem Verein und dem Italiener vereinbart, dass der Investor mögliche Finanzlöcher stopfen soll. Streitpunkt war allerdings, wann dies zu geschehen habe, da vertraglich angeblich kein genaues Datum festgelegt worden sei.

 

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