Vonn: Zweiter Olympiasieg für den Opa – Keine Smartphones für Iraner

KURZ NOTIERT

Lindsey Vonn | Foto: afp

Vonn: Zweites Mal Olympiasieg für den Opa

US-Skistar Lindsey Vonn will bei ihrer vierten Olympia-Teilnahme vor allem für ihren kürzlich verstorbenen Großvater erfolgreich sein und zum zweiten Mal Olympiasiegerin werden. „Ich wünsche mir sehr, dass ich gut bin, für ihn. Ich vermisse ihn sehr. Ich weiß, dass er zusieht. Ich möchte für ihn gewinnen“, sagte Vonn am Freitag in Pyeongchang. Nach dieser Aussage kamen ihr vor hunderten Journalisten die Tränen. Auf einen Start im Riesenslalom am Montag verzichtet Vonn in Südkorea.

USA: Derzeit keine Pläne für Winter-Olympia 2026

Die Olympischen Winterspiele 2026 finden voraussichtlich nicht in den USA statt. „Wir haben derzeit keine Pläne für eine Bewerbung um die Spiele 2026, wir werden unsere Optionen für 2030 offenhalten“, sagte Larry Probst, der Vorsitzende des Nationalen Olympischen Komitees der USA, vor der Eröffnung der Winterspiele in Pyeongchang am Freitag. Eine Bewerbung für 2026 sei unwahrscheinlich, weil Los Angeles 2028 die Sommerspiele ausrichtet, sagte Probst. Bewerbungsschluss ist der 30. März.

Halfpipe-Olympiasieger Podladtchikov fällt aus

Der Snowboard-Wettbewerb in der Halfpipe hat eine Attraktion weniger. Sotschi-Olympiasieger Iouri Podladtchikov musste seine Teilnahme wegen der Folgen seines Sturzes bei den X-Games absagen. Damit fällt ein starker Konkurrent von Snowboard-Superstar Shaun White für das Finale am Mittwoch aus. Medizinische Tests bei Podladtchikov ergaben, dass ein Start nicht zu verantworten wäre. Der Schweizer hatte sich am 28. Januar in Aspen eine schwere Hirnverletzung mit Blutungen und einen Nasenbeinbruch zugezogen.

Keine Smartphones für Iraner

Eine Affäre um vorenthaltene Smartphones erhitzt bei den Winterspielen in Pyeongchang die Gemüter. Im Gegensatz zu allen anderen Teilnehmern hatten die Sportler aus dem Iran und Nordkorea zunächst wegen internationaler Sanktionen von den Organisatoren keine Telefone erhalten. Die Entscheidung wurde zwar mittlerweile revidiert, die Iraner konnte das aber nicht besänftigen. „Unsere Athleten haben es abgelehnt, die Smartphones anzunehmen. Sie haben dem IOC einen Protestbrief übergeben und warten auf eine offizielle schriftliche Antwort“, sagte Hassan Taherian, Botschafter des Iran in Südkorea. Der Chef des Organisationskomitees der Spiele hat sich bereits bei den Iranern entschuldigt. Lee Hee Beom schrieb dem Team und bezeichnete den Vorgang als „Missverständnis“. (dpa/sid)

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