Historischer Erfolg durch Eléonor Sana

Behindertensport

Eleonor Sana (links), hinter ihrer sie führenden Schwester Chloé,auf dem Weg zur Bronezmedaille bei den Paralympics. | Foto: belga

Die junge Eléonor Sana hat Belgien bei den Paralympics in Pyeongchang am Samstag die erste Medaille in einer Damendisziplin beschert.

Geführt von ihrer Schwester Chloé landete sie in der alpinen Abfahrt auf dem dritten Rang. Das Duo kam mit einer Zeit von 1:31:60 hinter Sportlerinnen aus der Slowakei und Großbritannien ins Ziel. Vor allem ein schneller Start der Belgierinnen war verantwortlich für das tolle Abschneiden. Auch Stürze einiger Konkurrentinnen begünstigten das hervorragende Ergebnis.

Die einzige bisherige Medaille überhaupt für Belgien bei paralympischen Winterspielen hatte Willy Mercier in Lillehammer im Jahr 1994 gewonnen. Im Super-G gewann er die Bronzemedaille.

Eléonor Sana konnte nach dem Zieleinlauf der Abfahrt ihre Emotionen kaum verbergen. Dies sei der Lohn für vier Jahre harter Arbeit, sagte die 20-jährige Brüsselerin. Und sie hob die sehr gute Stimmung in der belgischen Mannschaft hervor.

Man fühle sich jederzeit bestens betreut, sagte sie, und könne dadurch Bestleistungen erbringen.

Am Sonntag verpasste Belgien dann eine zweite Medaille. Eléonor und Chloé Sana belegten im Super-G den vierten Platz. Eléonor Sana äußerte sich zufrieden mit ihrer Leistung im Super-G. Der Abstand zu den Medaillengewinnerinnen aus Großbritannien und aus der Slowakei war recht groß.

„Wir sind verdient Vierte geworden und können darauf stolz sein“, sagte sie nach der Zieldurchfahrt.

Am Montag werden die Sana-Schwestern in Pyeongchang an der Kombination teilnehmen, ebenso wie bei den Herren Jasper Balcaen.

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