Keine zweite Medaille für belgische Damen

Paralympics

Eleonor Sana und ihre Schwester Chloé beim Super-G der Paralympics. Nach der Bronzemedaille in der Abfahrt landeten sie in dieser Disziplin auf Platz vier. Foto: belga

Bei den Paralympics in PyeongChang hat unser Land knapp eine zweite Medaille verpasst. Die sehbehinderte Sportlerin Eléonor Sana und ihre Schwester Chloé, die als Führerin diente, belegten im Super-G den vierten Platz.

Eléonor Sana äußerte sich zufrieden mit ihrer Leistung im Super-G. Der Abstand zu den Medaillengewinnerinnen aus Großbritannien und aus der Slowakei war recht groß. „Wir sind verdient Vierte geworden und können darauf stolz sein“, sagte sie nach der Zieldurchfahrt.

Am ersten Tag der Paralympics hatten die beiden Schwestern in der Damen-Abfahrt die Bronzemedaille gewonnen – die erste Medaille überhaupt, die unser Land jemals bei einer Damendisziplin der Paralympics erringen konnte. Das Duo kam mit einer Zeit von 1:31:60 hinter Sportlerinnen aus der Slowakei und Großbritannien ins Ziel. Vor allem ein schneller Start der Belgierinnen machte den Unterschied. Auch Stürze einiger Konkurrentinnen begünstigten das hervorragende Ergebnis.

Eléonor Sana konnte nach dem Zieleinlauf der Abfahrt ihre Emotionen kaum verbergen. Dies sei der Lohn für vier Jahre harter Arbeit, sagte sie. Und sie hob die sehr gute Stimmung in der belgischen Mannschaft hervor. Man fühle sich jederzeit bestens betreut, sagte sie, und könne dadurch Bestleistungen erbringen.

Am Montag werden die Sana-Schwestern in PyeongChang an der Kombination teilnehmen, ebenso wie bei den Herren Jasper Balcaen.

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