Federer: „Ein 36-Jähriger sollte nicht der Favorit sein“

Tennis

Roger Federer | Foto: afp

Titelverteidiger Roger Federer will sich vor den Australian Open trotz der Verletzungssorgen seiner Dauerrivalen nicht in die Rolle des ersten Anwärters auf den Sieg drängen lassen.

„Ich glaube, ein 36-Jähriger sollte nicht der Favorit eines Turniers sein“, sagte der Schweizer: „Daher sehe ich die Dinge in der späteren Phase meiner Karriere gelassener.“ Der Weltranglistenerste Rafael Nadal und der sechsmalige Champion Novak Djokovic könnten ebenfalls die Favoriten beim ersten Grand-Slam-Turnier des Jahres sein, so Federer. Der Spanier und der Serbe hatten auf Vorbereitungsturniere verzichtet, Nadal schonte sein lädiertes Knie, Djokovic den angeschlagenen Ellbogen. Federer überzeugte dagegen beim Hopman Cup. 2017 war Federer nach einem halben Jahr Pause als Außenseiter nach Melbourne gekommen und hatte doch triumphiert. (sid)

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