Federer besiegt Williams – Schweiz peilt Finale beim Hopman Cup an

Tennis

Nach der Partie holte Federer den Selfie-Stick aus seiner Tennistasche, um ein Foto von sich und der lachenden Serena zu schießen. | Foto: afp

Sie standen erstmals überhaupt gemeinsam auf dem Platz und mit ihnen ihre insgesamt 43 Titel bei Grand-Slam-Turnieren, am Ende behielt Roger Federer (37) gegen Serena Williams (37) die Oberhand.

Beim Hopman Cup in Perth gewannen Federer und Belinda Bencic das Mixed gegen das US-Duo Williams und Frances Tiafoe mit 2:1 und haben als Vorjahressieger erneut das Finale im Visier.

Federer hatte die Schweiz mit einem lockeren 6:4, 6:1 gegen Tiafoe in nur 57 Minuten mit 1:0 in Führung gebracht. Williams verlor anschließend zwar den ersten Satz gegen Bencic, glich aber mit dem 4:6, 6:4, 6:3 für die USA zum 1:1 aus. Das Mixed vor der Hopman-Rekordkulisse von 14.000 Zuschauern bot beste Unterhaltung, Tiafoe und Bencic wirkten zeitweise wie Statisten in der Show der beiden Superstars Federer und Williams.

Nach der Partie holte Federer den Selfie-Stick aus seiner Tennistasche, um ein Foto von sich und der lachenden Serena zu schießen. Während des Matches musste der Weltranglistendritte einen schmerzhaften Moment überstehen, als Tiafoe ihn mit einem Volley unmittelbar am Netz an den Kopf traf. Williams bestreitet in Perth ihr erstes offizielles Turnier seit ihrem denkwürdigen Auftritt im verlorenen US-Open-Finale im September gegen Naomi Osaka. Die 37-Jährige, Mutter einer 16 Monate alten Tochter, hatte am Montag bereits ihr Auftakteinzel gegen die Griechin Maria Sakkari gewonnen. „Ich bewundere alles, was Serena auf und neben dem Court getan hat“, sagte Federer: „Sie ist eine der größten Champions, die unser Sport jemals gesehen hat – Frauen und Männer zusammengefasst. Es ist großartig, gegen sie zu spielen.“ (sid)

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