73. Vuelta mit vier ehemaligen Siegern

Radsport

Vier ehemalige Gewinner stehen am 25. August in Malaga am Start der 73. Vuelta a Espana.

Alejandro Valverde (2009), Vincenzo Nibali (2010), Fabio Aru (2015) und Nairo Quintana (2016) finden sich auf der vom Organisator ASO veröffentlichten Teilnehmerliste der letzten GrandTour des Jahres, die mit einem Prolog in der südspanischen Stadt beginnen wird.

Alle vier gehören auch in diesem Jahr zum Favoritenkreis, auch wenn Nibali das Rennen nach auskurierter Verletzung in erster Linie zur Vorbereitung auf das WM-Straßenrennen in Innsbruck nutzen will. Nach seinem durch einen Sturz verursachten Ausscheiden bei der Tour will sich auch Richie Porte (BMC) schadlos halten. Ähnliches gilt für Rigoberto Urán (EF-Drapac), der ebenfalls die Frankreich-Rundfahrt vorzeitig beenden musste.

Als weitere Rundfahrtspezialisten finden sich auf der Starliste Quintanas und Valverdes Teamkollege Mikel Landa (Movistar), Ilnur Zakarin (Katusha-Alpecin), Wilco Kelderman (Sunweb), Adam und Simon Yates (Mitchelton-Scott), Steven Kruijswijk und George Bennett (beide LottoNL-Jumbo), Arus Teamkollegen Daniel Martin und Miguel Ángel López. Dazu kommen Thibaut Pinot (Groupama-FDJ), Ion und Gorka Izagirre aus Nibalis Bahrain-Merida-Team sowie Emanuel Buchmann (Bora-hansgrohe), der erstmals die Kapitänsrolle bei einer GrandTour übernehmen und dabei von Rafal Majka und Davide Formolo unterstützt wird. Nicht dabei sein wird wie bereits angekündigt Titelverteidiger Chris Froome, dessen Sky-Team stattdessen auf Michal Kwiatkowski und David de la Cruz setzt.

Die aufgrund des wieder bergigen Profils kleine Sprinterfraktion wird angeführt von Elia Viviani (Quick-Step Floors), Nacer Bouhanni (Cofidis), Phil Bauhaus (Sunweb), Danny van Poppel (LottoNL-Jumbo) und Matteo Trentin (Mitchelton-Scott), der 2018 vier Etappen und die Punktewertung gewann. (rsn)

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