Nordkorea schickt nächste Woche Sportler zu den Winter-Paralympics

Olympia

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Nach der Teilnahme an den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang will Nordkorea in der nächsten Woche auch Sportler zu den Paralympics nach Südkorea entsenden.

Eine Delegation des Nationalen Paralympischen Komitees und die Athleten würden am Mittwoch nächster Woche auf dem Landweg über die innerkoreanische Grenze einreisen, teilte das Vereinigungsministerium in Seoul nach Arbeitsgesprächen zwischen beiden Ländern am Dienstag im Grenzort Panmunjom mit. Unklar war zunächst, welche Athleten mit dabei sein werden und ob Nordkoreas kommunistische Führung, wie ursprünglich geplant, wie schon zu Olympia auch Cheerleader schicken will.

Auf Nordkoreas Beteiligung bei Olympia und den Paralympics, die vom 9. bis zum 18. März ebenfalls in Pyeongchang stattfinden, hatten sich beide Länder im Januar geeinigt. Das Internationale Paralympische Komitee (IPC) hatte Anfang Februar das nationale Komitee Nordkoreas offiziell eingeladen und zunächst Startplätze für zwei nordische Skisportler angeboten. Es wäre das erste Mal, dass Nordkorea bei Winter-Paralympics mitmachen würde.

Süd- und Nordkorea hatten sich seit Anfang des Jahres nach langer Funkstille wieder langsam angenähert. Bei den Olympischen Winterspielen war Nordkorea mit 22 Athleten dabei, darunter auch zwölf Eishockey-Spielerinnen für eine gemeinsame Mannschaft mit Südkorea. Auch schickte Machthaber Kim Jong Un zur Eröffnungs- und Schlussfeier hochrangige Delegationen sowie für das Rahmenprogramm ein großes Orchester und eine Taekwondo-Showtruppe. (dpa)

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