Eisschnellläufer Mathias Vosté: „Meine Zeit ist einfach schlecht“

Olympia

Balance halten: Der belgische Einschnellläufer Mathias Vosté in Aktion. Am Freitag erreichte der 23-Jährige im Gangneung Oval Platz 35. | Foto: belga

Mathias Vosté hat bei den Winterspielen in Pyeongchang die erste Olympia-Medaille für Belgien deutlich verpasst.

Im Rennen über 1.000 Meter belegte der aus Brügge stammende und im niederländischen Heerenveen lebende Olympionike am Freitag in 1:11,24 Minuten Platz 35 von 36. „Meine Zeit ist einfach schlecht. Zu Beginn des Jahres wäre ich damit zufrieden gewesen, aber jetzt nicht mehr. Mein Ziel war es, das Rennen in 1:09,00 zu schaffen“, sagte der 23-Jährige, dessen persönlicher Rekord über die 1.000 Meter Distanz bei 1:09.12 Minuten liegt.

Ganz fit ging Vosté im Gangneung Oval übrigens nicht an den Start. „Während des Trainings habe ich mir einen kleinen Muskelriss in meiner oberen Hüfte zugezogen. Anfangs dachte ich, es wäre nicht möglich, damit zu starten. So war es für mich schon positiv, überhaupt anzutreten“, äußerte sich Vosté und fügte hinzu: „Wenn es nicht die Olympischen Spiele gewesen wäre, hätte ich vielleicht auf den Lauf verzichtet.“

Der Einschnellläufer blickt zufrieden auf seine ersten Olympischen Spiele zurück: „Ich bin froh, hier dabei gewesen zu sein. Ich habe unheimlich viele Erfahrungen sammeln können. Außerdem habe ich persönliche Rekorde gebrochen. In vier Jahren will ich in Peking mindestens das obere Mittelfeld angreifen.“

Gold ging unterdessen in 1:07,95 Minuten an den niederländischen Topfavoriten Kjeld Nuis, der zuvor schon die 1.500 Meter für sich entschieden hatte. Zweiter wurde der Norweger Havard Lorentzen vor Kim Tae Yun aus Südkorea. (calü)

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