ManUnited bedankt sich bei Lukaku – Eden Hazard führt Chelsea zum Sieg

Premier League

Romelu Lukaku traf für Manchester United und seinen Trainer José Mourinho gleich doppelt. | Foto: afp

Der kriselnde englische Fußball-Rekordmeister Manchester United hat nach zwei Niederlagen in der Premier League dank Nationalstürmer Romelu Lukaku wieder einen Sieg eingefahren. Nationalmannschaftskapitän Eden Hazard brilliert weiter beim FC Chelsea.

Manchester United setzte sich am Sonntag in Unterzahl mit 2:0 (2:0) beim Tabellenvorletzten FC Burnley durch. Romelu Lukaku (27./44. Minute) erzielte im Stadion Turf Moor beide Tore für die Mannschaft von Trainer José Mourinho.

Der frühere englische Nationaltorwart Joe Hart hielt in der 69. Minute einen Foulelfmeter von United-Profi Paul Pogba, nachdem Marcus Rashford zuvor gefoult worden war. Rashford sah wenige Minuten später die Rote Karte, weil er nach einem weiteren an ihm begangenen Foul mit einem Kopfstoß reagierte. Im Duell der zuvor dreimal siegreichen Teams setzte sich der FC Watford gegen Tottenham Hotspur durch. Vor den Augen des früheren Watford-Besitzers und Popstars Sir Elton John waren die „Spurs“ durch ein Eigentor von Abdoulaye Doucouré (53.) zunächst in Führung gegangen. Doch Troy Deeney (69.) und Craig Cathcart (76.) drehten die Partie für Watford, das nach vier Siegen punktgleich mit Liverpool und Chelsea auf Platz drei der Premier-League-Tabelle steht. Letzteren gelan gegen den AFC Bournemouth ein 2:0-Sieg. Nach Pedro (72.) sorgte Anführer und Nationalmannschaftskapitän Eden Hazard (85.) für die Entscheidung.

Jürgen Klopp hat indes gelassen auf die Sticheleien des massiv in der Kritik stehenden Teammanagers Mourinho reagiert. „Wenn er mich meint, dann hat er recht“, sagte Teammanager Klopp nach dem 2:1 gegen Leicester City. Mourinho hatte am Freitag bei seiner Pressekonferenz auf Klopps fehlende Titel im Ausland angespielt. Als er nach der Leistung seines Teams befragt worden war, antwortete Mourinho, warum man das nicht Leute frage, die nur Dritter oder Vierter in der Premier League letzte Saison geworden seien? Es gäbe da einen Trainer, der noch nie außerhalb seines eigenen Landes etwas gewonnen habe. Im Gegensatz zu ihm, der Titel in Spanien, Italien und England geholt habe. Damit hat er wohl den ehemaligen Bundesliga-Coach Klopp gemeint, der davon laut eigener Aussage aber nichts mitbekommen hatte.

Mitbekommen hat er allerdings, wie sein Keeper Alisson, im Sommer für 75 Millionen Euro von der AS Rom geholt, sich am Rand seines Strafraums einen groben Patzer leistete, nach einem missglückten Rückpass den Ball im Zweikampf verlor und so das erste Gegentor der Saison für Liverpool einleitete. Nationaltorhüter Simon Mignolet blieb weiter auf der Bank. Derweil hat der FC Arsenal den zweiten Sieg unter seinem neuen Coach Unai Emery gefeiert. Mit dem ehemaligen deutschen Nationalspieler Mesut Özil, der in die Startelf zurückkehrte, setzten sich die „Gunners“ am Sonntag mit 3:2 (1:1) beim Aufsteiger Cardiff City durch. Shkodran Mustafi (11.), Pierre-Emerick Aubameyang (62.) und Alexandre Lacazette (81.) erzielten die Tore für die Londoner.

Obwohl Leroy Sané bei Manchester Citys mühevollem 2:1-Sieg gegen Newcastle United nicht dabei war, stand der deutsche Nationalspieler beim englischen Fußballmeister im Mittelpunkt. Oder besser: weil er nicht dabei war. Sein Trainer Pep Guardiola versuchte, die Spekulationen von britischen Medien und Fans zu dementieren. „Ich bin absolut zufrieden mit seiner Einstellung“, so Guardiola. Richtig überzeugend klang er nicht. Kevin De Bruyne fehlte derweil weiterhin verletzt. (sid/mv/dpa)

Eden Hazard traf nicht nur für Chelsea, sondern führte seinen Klub auch zum Sieg. | Foto: afp

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