Ärger bei Brüssel-Marathon: 1.000 Euro für ersten Mann, 300 Euro für erste Frau

Laufsport

Foto: Twitter

Ärger beim Brüssel-Marathon: Stephen Kiplagat und Christelle Lemaire waren am Sonntag die schnellsten Läufer ihrer Kategorie. Allerdings erhielt der männliche Sieger 700 Euro mehr für seinen Erfolg.

Während sich der Kenianer über einen Scheck in Höhe von 1.000 Euro freuen durfte, gab es für seine weibliche Kollegin deutlich weniger Preisgeld. Nur 300 Euro, um genau zu sein. Dabei liefen beide Sieger die gleiche Distanz (42 Kilometer).

Doch damit nicht genug: Auch zwischen den jeweiligen Zweit- und Drittplatzierten lagen Welten. Bei der Männer gab es 500 Euro für Platz zwei und 300 Euro für Platz drei. Und bei den Frauen? 150 Euro für Platz zwei – und nur 75 Euro für den dritten Platz.

In den sozialen Medien sorgte der große Unterschied für Empörung. Organisator Belfius hat inzwischen reagiert und erklärt, dass es sich bei den männlichen Läufern um internationale Profis handelt, die nicht für geringere Summen nach Brüssel reisen. Gleichzeitig versprach Belfius, das Preisgeld für die Frauen in Zukunft zu erhöhen.

  1. Hätten die Frauen E… in der Hose gehabt, hätten sie dieses Rennen boykottiert.

    Wenn die Frauen selbst nicht mal für ihre Gleichstellung kämpfen, wer soll das an ihrer Stelle tun? Die Männer etwa? So wie Mann früher Frau galant die Türe aufhielt? Na ja, das kann man heute trotzdem noch tun…

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