Timothy Castagne: „Ich war ein wenig gestresst“

Fußball-Nationalmannschaft

Ist zum ersten Mal mit dabei: Timothy Castagne. | Foto: Photo News

Für die anstehenden Länderspielpartien gegen Schottland und Island hat Fußball-Nationaltrainer Roberto Martinez vier neue Gesichter in das Aufgebot der Roten Teufel berufen.

Eines davon gehört Timothy Castagne, der am Mittwoch zum ersten Mal als Nationalspieler vor die Presse trat und sich dabei als polyvalenter Abwehrspieler outete.

„Ich spiele normalerweise auf der rechten Seite, kann aber auch auf der linken Seite agieren. Ich denke, dass der Trainer mich deshalb mitgenommen hat“, sagte der 22-Jährige, der im Sommer 2017 von Racing Genk zum italienischen Erstligisten Atalanta Bergamo gewechselt ist. Ein Transfer, der ihn stärker gemacht hat, wie er selber sagt: „Partien wie beispielsweise gegen Juventus Turin und Inter Mailand lassen dich als Spieler einfach wachsen – in meinem Fall vor allem in taktischer Hinsicht.“

Doch trotz seiner neuen „Größe“ fühlte sich Castagne bei seinem ersten Amtsantritt im Dress der Roten Teufel nicht ganz entspannt. „Ich war ein wenig gestresst“, äußerte sich der 1,85 Meter große Verteidiger und fügte hinzu: „Ich bin von der Truppe aber ganz gut aufgenommen worden. Ich will mich jetzt einfach im Training beweisen und dann sehen wir, wie weit mich das bringt.“

Für das Freundschaftsspiel gegen die schottische Nationalauswahl (20.45 Uhr) hofft Castagne, der Thomas Meunier als sein Vorbild sieht, dass er ein paar Minuten Zeit bekommt, um sich zu bewähren. (calü)

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