Henry lehnt Trainerjob bei Bordeaux ab – Wird Simons T3?

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Für Thierry Henry liegt ein langfristiger Vertrag als Trainer bei Girondins Bordeaux bereit. Ob er diesen annimmt, ist allerdings fraglich. | Foto: belga

Thierry Henry wird (noch) nicht der neue Trainer des französischen Klubs Bordeaux. Wie „Canal+“ und „Paris United“ berichten, habe der frühere Welt- und Europameister für den Trainerjob beim Ligue 1-Klub abgesagt.

Seit 2016 hatte der Ex-Stürmer als Assistent von Nationaltrainer Roberto Martinez bei den Roten Teufeln gearbeitet und sich dabei vor allem den Angriff spezialisiert. Nach der WM in Russland lief der Vertrag zwischen Henry und dem belgischen Fußballverband aus.

Laut “L’Équipe” ist das Engagement aber noch nicht komplett gescheitert, Henry soll noch nicht definitiv abgesagt haben. Allerdings scheint es bezüglich Gehalt und den Aussichten auf dem Transfermarkt noch Unstimmigkeiten geben. Henry fordert ein Jahresgehalt von zwei Millionen Euro, zudem will er Verstärkungen für die Mannschaft in Aussicht gestellt bekommen.

Ob die amerikanischen Besitzer auf die Wünsche eingehen, ist offen. Als mögliche Alternativen werden nun auch Claudio Ranieri und Antonio Conte gehandelt. Die beiden Italiener sollen laut „RMC“ kontaktiert werden.

Während die Trainerfrage in Bordeaux noch nicht geklärt ist, scheint in der Nationalmannschaft Klarheit in Bezug auf die Nachfolge von Thierry Henry  zu herrschen. Wie „Het Laatste Nieuws“ schreibt, soll der ehemalige Rote Teufel Timmy Simons (94 Länderspiele zwischen 2001 und 2016) das Trainerteam vom Nationalcoach Roberto Martinez komplettieren und den Job als T3 von Henry übernehmen. (calü)

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