Anderlecht raus, Genk punktet, Standard verschenkt Sieg

Europa League

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Am Donnerstagabend waren mit dem RSC Anderlecht, dem KRC Genk und Standard Lüttich drei belgische Mannschaften in der Europa League im Einsatz. „Jubeln“ durften allerdings nur eine.

  • Fenerbahce Istanbul 2:0 RSC Anderlecht
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Den Anfang machte der RSC Anderlecht, der vor dem Spiel bei Fenerbahce Instanbul mit dem Rücken zur Wand stand und unbedingt gewinnen musste. Stattdessen endete das europäische Abenteuer der Brüsseler bereits nach vier Spielen.

Erneut schwache „Veilchen“ konnten dem Spiel in der ersten Halbzeit aber keinen Stempel aufdrücken und musste zusehen, wie ein nicht glänzender Gegner zu Chancen kam. Angreifer Slimani machte Anderlecht besonders große Probleme. Weil ihm das Zielwasser fehlte, hielt Anderlecht lange die Null – und wäre kurz vor der Pause sogar fast in Führung gegangen, als ein Freistoß von Trebel nur knapp über die Latte rauschte. Nach der Pause sorgte Valbuena mit seinem Tor für die Entscheidung (70.) – und das mitten in der besten Phase der Gäste. Nur drei Minuten später verpasste Frey dem Rekordmeister den K.o.-Schlag, 2:0. Zu allem Überfluss sah Bakkali kurz vor Schluss in drei Minuten zwei Mal die Gelbe Karte. 

  • Genk 1:1 Besiktas Istanbul
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Ein starkes Resultat erzielte der KRC Genk. Nach dem 1:1 gegen Besiktas Istanbul sind die Limburger nach wie vor Tabellenführer und haben beste Chancen auf ein Weiterkommen. Gegen Besiktas, das unter anderem mit Karius, Pepe und einem starken Quaresma spielte, geriet Genk in der 17. Minute in Rückstand. Kurz vor Schluss holte Sander Berge die Kohlen aus dem Feuer und rettete seiner Mannschaft mit einem schönen Treffer einen Punkt.

  • Krasnodar 2:1 Standard Lüttich
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In drei Minuten den Lohn für harte Arbeit wegwerfen? Das geht! Standard Lüttich führte bei russischen Topklub Krasnodar durch einen Treffer von Mehdi Carcela lange mit 1:0. In der ersten Halbzeit hatten die „Rouches“ die erste Druckphase des Gegners gut überstanden und mitgespielt.

Die Heimreise mussten die Lütticher trotzdem mit leeren Händen und einer schlechten Ausgangslage für die kommenden Aufgaben antreten. In genau drei Minuten war das Spiel gedreht. Erst traf Suleymanov, dann Wumberto zum 2:1-Endstand. In der Tabelle liegt Standard (6 Punkte) hinter Kransondar und Sevilla (beide 9 Punkte) auf dem dritten Tabellenplatz.

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