Rückendeckung der DFB-Spitze stärkt Jones

Frauenfußball

Steffi Jones erhält Rückendeckung. | Foto: dpa

Die deutsche Bundestrainerin Steff Jones hat mit den DFB-Frauen ein turbulentes Jahr hinter sich. Die EM ging schief, in der WM-Ausscheidung gab es den nächsten Rückschlag. Dennoch genießt die 45-Jährige das Vertrauen der DFB-Spitze – und will das endlich rechtfertigen.

Steffi Jones gibt sich wieder angriffslustig. Nach dem turbulenten EM-Jahr mit mehreren sportlichen Tiefschlägen und persönlichen Jobängsten startet die Bundestrainerin der deutschen Fußball-Frauen mit viel Zuversicht und der vollen Rückendeckung der DFB-Spitze um Präsident Reinhard Grindel einen zweiten Neuanfang. „Ich habe mehrere Gespräche mit ihm geführt. Er hat sich klar für uns ausgesprochen. Es ist alles gut“, berichtete Jones gut gelaunt am Mittwoch in der Frankfurter Verbandszentrale.

Das EM-Debakel mit dem frühen Aus im Viertelfinale gegen Dänemark und der unerwartete Tiefschlag in der WM-Qualifikation gegen Island wurden mit der Mannschaft, darunter auch die Ketteniserin Kathrin Hendrich, aufgearbeitet. Jetzt richtet Jones den Blick nur noch nach vorn: „Ich bin sehr entspannt. Das Team wächst. Ich freue mich wahnsinnig auf das, was kommt.“

Im Herbst stand die 45-Jährige, deren Vertrag trotz der EM-Enttäuschung bis zum Sommer 2019 verlängert worden war, nach der Island-Pleite (2:3) auf der Kippe. Ein starker Auftritt der DFB-Frauen zum Jahresabschluss beim 4:0 gegen Frankreich rettete ihr den Job. Dieses Vertrauen will sie zurückzahlen. „Unser Ziel ist es, alle Spiele zu gewinnen und uns direkt für die WM zu qualifizieren“, sagte Jones mit Blick auf die ausstehenden Gruppenpartien gegen Tschechien und Slowenien im April sowie Island und Färöer im September.

(dpa)

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Bitte beachten Sie unsere Netiquette, wenn Sie den Artikel kommentieren möchten.