Gladbach patzt auch gegen Freiburg

Fußball - 1. Bundesliga

Alassane Plea (links) erzielte den Gladbacher Ausgleich. | Foto: afp

Das Tor-Comeback von Alassane Plea war nicht genug: Borussia Mönchengladbach hat im Rennen um die Champions League erneut empfindlich gepatzt. Das Team von Trainer Dieter Hecking kam gegen den SC Freiburg nicht über ein mageres 1:1 (1:1) hinaus. Die in der Hinrunde noch so heimstarke Borussia blieb somit zum vierten Mal in Folge im eigenen Stadion ohne Sieg.

Der zuletzt in sieben Spielen torlose Plea (16.) bewahrte die Borussia sogar vor Schlimmerem, nachdem der Ex-Gladbacher Vincenzo Grifo (10.) die Gäste früh in Führung geschossen hatte. Grifo, der vergangene Saison in 17 Einsätzen für die Borussia keinen Treffer erzielte hatte, überwand Yann Sommer per Flachschuss.

Die durchaus überraschende Führung hatte jedoch nur sechs Minuten Bestand: Gladbachs Rekordeinkauf Plea drückte ein flache Hereingabe von Thorgan Hazard zu seinem elften Saisontor über die Linie, der Ausgleich hielt auch der Überprüfung durch den Video-Assistenten stand. Der in der Hinrunde so treffsichere Franzose beendete damit seine Durststrecke von 541 Minuten ohne Tor.

Nach dem hektischen Beginn gönnten sich beide Teams vor den 46.832 Zuschauern eine Atempause. Gladbach zog sich bei Freiburger Ballbesitz weit zurück, um mit schnellen Kontern zu antworten. Die neu formierte SC-Abwehr mit dem Startelfdebütanten Keven Schlotterbeck in der Innenverteidigung ließ bis zur Pause jedoch nur wenig zu. Kurz vor dem Seitenwechsel hatte Grifo sogar die Chance zur erneuten Führung (36.).

Insgesamt blieb die Partie aber auch in der zweiten Halbzeit auf mäßigem Niveau. Die Borussia hatte Mühe, ihre spielerische und individuelle Qualität auf den Platz zu bringen. Auch von Hazard, dessen 42-Millionen-Transfer zu Borussia Dortmund im Sommer angeblich schon perfekt ist, war nicht viel zu sehen. Stattdessen entpuppte sich Freiburg als unangenehmer Gegner, auf links wagte Christian Günter immer wieder gefährliche Vorstöße. (sid)

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