Dank Werner-Doppelpack: Leipzig schlägt Gladbach

1. Bundesliga

Gladbachs Torwart Yann Sommer konnte nicht zufrieden sein. | Foto: afp

Angeführt vom glänzend aufgelegten Timo Werner hat sich RB Leipzig mit einem 2:0 gegen Borussia Mönchengladbach im Spitzenkampf der Bundesliga zurückgemeldet.

Als der Doppelpacker vom Dienst kurz vor Abpfiff Feierabend machen durfte, erhoben sich die begeisterten Leipzig-Fans für Timo Werner von den Sitzen. Dank des furiosen Auftritts des Matchwinners hat sich RB Leipzig durch ein verdientes 2:0 (2:0) im rasanten Topspiel gegen Borussia Mönchengladbach im Bundesliga-Spitzenkampf zurückgemeldet.

„Es hat sehr viel Spaß gemacht“, sagte der strahlende Serientäter, der seine acht Saisontore allesamt per Doppelpack erzielt hat, bei Sky. Drei Tage nach der 0:1-Pleite in der Europa League bei Red Bull Salzburg tankten die Roten Bullen eine große Portion Selbstvertrauen. „Wenn wir so spielen wie heute, ist alles drin, nicht nur bei mir, sondern bei der ganzen Mannschaft“, sagte Werner, der in der 3. Minute sowie kurz vor dem Halbzeitpfiff erfolgreich war. Die im Abschluss zu schwachen Gladbacher schmerzte die erste Niederlage nach zuletzt drei Ligasiegen in Folge. „Wir sind natürlich enttäuscht“, sagte Trainer Dieter Hecking, „aber wir müssen die Niederlage auch akzeptieren, wenn der Gegner so stark spielt.“

41.939 Zuschauer in der ausverkauften Arena sahen ein temporeiches Spiel. Leipzig wurde vor allem über links mit Werner gefährlich, der Gegenspieler Michael Lang öfter schlecht aussehen ließ. Gladbach hielt im Leipziger Dauerregen dagegen und gefiel mit ansehnlichem Kombinationsspiel. Lars Stindl und Nationalspieler Thorgan Hazard ließen sich oft fallen und bereiteten die Angriffsaktionen vor. Nach einem Pass von Stindl tauchte Hazard vor Leipzigs Keeper Peter Gulacsi auf, doch der Ungar klärte rechtzeitig.

Leipzig gab sich mit dem 2:0 nicht zufrieden und hielt auch nach dem Wechsel das Tempo hoch. Nach einer Flanke von Marcel Halstenberg (53.) verpasste Sabitzer nur knapp. Die Gäste gaben sich nicht auf. In der 64. Minute nahm Hazard mit Vollspann Maß, doch wieder war der aufmerksame Gulacsi mit den Fäusten zur Stelle. „Peter war sehr, sehr gut heute“, lobte auch Teamkollege Kevin Kampl. (sid/mv)

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