Weg mit dem Endrunden-Blödsinn

Kommentar

Foto: David Hagemann

Die Endrunde war auch in dieser Saison wieder einmal ein heißdiskutiertes Thema. Zunächst wollte der Verband mit aller Macht an ihrem geplanten Beginn festhalten, obwohl in der Winterzeit viele Spiele ausgefallen waren und der Zeitplan somit gehörig durcheinandergeriet.

Ein Kommentar von Tim Fatzaun

Einige Vereine mussten daher bis zu 15 Spiele in acht Wochen absolvieren. Dann wurde die reguläre Meisterschaft doch noch verlängert, das Chaos war perfekt: Keiner wusste mehr, wann, wie und ob überhaupt die Endrunde stattfinden sollte.

Tim Fatzaun

Schlussendlich gewann mit dem FC Trois-Frontières der Tabellenfünfte die Endrunde – wie schon im vergangenen Jahr die Union Walhorn. Beide Teams stiegen am Ende sogar auf. Nun soll hier keinesfalls die Leistung der beiden geschmälert, sondern das System an sich hinterfragt werden. Ist es fair, dass Klubs, die sich acht Monate lang unter den Top 2 halten, am Ende nicht dafür belohnt werden.

Die Endrunde war schon vorher nicht beliebt, nach dieser Saison ist die Zahl ihrer Gegner noch weiter gestiegen. Um es mit Tommy Chiragarhulas Worten zu sagen: „Weg mit diesem Endrunden-Blödsinn.“

Warum nicht die Plätze eins und zwei zu direkten Aufstiegs- und die beiden Letzten zu direkten Abstiegsplätzen machen? Dann gäbe es nach hinten raus auch genug Spielraum, falls die Zeit wieder einmal knapp werden würde. Vor allem aber hätten die Vereine von vorneherein eines: Gewissheit.

 

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