Tim Fatzaun über den Podcast „PPP“: „Damit hätten wir nie gerechnet“

Provinzfußball

Die freiberuflichen Sportredakteure Tim Fatzaun, Christoph Heeren und Marvin Schmitz (v.l.n.r.) sind seit August mit ihrem Provinzklassen-Podcast „PPP“ am Start. | Foto: GrenzEcho

Sie sind jung, fußballbegeistert und mischen gerade ordentlich auf: die „Provinzklassen-Boys“ Marvin Schmitz, Christoph Heeren und Tim Fatzaun. Das ostbelgische Trio ist freiberuflich als Sportreporter tätig und produziert seit August seinen eigenen Podcast – und das mit Erfolg.

Mit Fachsimpeln über die Spiele auf den Plätzen der hiesigen Provinzklassen erreichen die Jungs wöchentlich Hunderte Fans. „Wir haben am Anfang gesagt, wenn sich das 70 Leute auf YouTube anhören, dann sind wir auf jeden Fall mega zufrieden. Und jetzt sind es locker doppelt so viele. Das macht uns natürlich schon ein wenig stolz, denn damit hätten wir am Anfang nie gerechnet“, sagt Mitinitiator Tim Fatzaun.

Der Erfolg des Provinzklassen-Podcasts „PPP“ ist auch den Machern von Radio Contact – Ostbelgien NOW nicht entgangen. Seit Dezember gehört der „PPP“ zum festen Bestandteil des Programms. Immer montags ab 20 Uhr jagen die Stimmen der „Provinzklassen-Boys“ über den Äther. „Der Provinzfußball gewinnt immer mehr Fans, da ihn viele als ehrlichen Fußball betiteln. In der Region spielt Geld nicht die erste Geige, sondern es geht hier noch um den Fußball als solches. Dementsprechend ist der Podcast eine tolle Sache: Er ist super regional und spricht viele Fans an“, meint Radio-Contact-Leiter André Frédéric Goebels.

Positives Feedback gibt es für Marvin, Christoph und Tim aber nicht nur von den Radioprofis, sondern auch von den Provinzkickern selbst. „Wir haben auf den Plätzen viel Resonanz bekommen, da die Spieler uns und unsere Stimmen durch den Podcast kennen. Viele sagen uns, dass es eine super Idee ist, die gefehlt hätte“, berichtet Tim Fatzaun.

Fehlen soll der Provinzklassen-Podcasts „PPP“ in Zukunft nicht mehr. Fatzaun: „Wir haben noch sehr viele Ideen, die wir irgendwann peu à peu umsetzen wollen. In der Winterpause kommt noch etwas, dem wir nicht vorgreifen wollen. Allgemein soll unser Podcast keine Momentaufnahme sein, sondern so lange wie nur möglich laufen – natürlich nur dann, wenn die Resonanz da ist.“ (calü)

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