RSC Anderlecht: Matias Suarez muss 500.000 Euro zahlen

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Matias Suarez | Foto: Photo News

Die FIFA hat den Argentinier Matias Suarez (29) zu einer Zahlung in Höhe von 500.000 Euro an seinen Ex-Verein RSC Anderlecht verurteilt.

Der Argentinier hatte seinen Vertrag beim Rekordmeister im Juli 2016 einseitig gekündigt und war daraufhin in sein Heimatland Argentinien zurückgekehrt. Dort unterschrieb Suarez bei Belgrano de Cordoba einen Vertrag. Weil Cordoba und der RSC Anderlecht sich nicht auf eine Ablösesumme einigen konnten, schaltete Suarez einen Anwalt ein.

Der 29-Jährige sagte aus, er habe seinen Vertrag einseitig gekündigt, weil er sich in Brüssel aufgrund der Terroranschläge vom 22. März 2016 nicht mehr sicher fühle. Daraufhin schaltete Anderlecht die FIFA ein, die beschloss, dass terroristische Bedrohungen keinen triftigen Grund für eine Vertragsauflösung darstellen. Zudem teilte die FIFA mit, dass die Familie von Suarez bereits seit Jahren in Belgien lebe und ihr Wohnort (Uccle) sich nicht in einem Kriegsgebiet befindet.

Die 500.000 Euro, die Suarez nun an den RSC Anderlecht zahlen muss, entsprechen einem Halbjahres-Gehalt. Wie „Mediahuis“ berichtet, kommt Suarez mit einem blauen Auge davon. Anderlecht soll ursprünglich rund vier Millionen Euro gefordert haben. Beide Parteien könnten noch in Berufung gehen. (mn/belga)

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