3:2 in Roeselare – AS Eupen zittert sich ins Achtelfinale

Landespokal

Damien Mouchamps (links) brachte die AS in Führung.
Damien Mouchamps (links) brachte die AS in Führung. | Foto: David Hagemann

Die AS Eupen ist am Mittwochabend mit einer glanzlosen Leistung in das Achtelfinale des belgischen Landespokals eingezogen. In Roeselare setzten sich die Eupener mit 3:2 durch.

Aus Roeselare berichtet Mike Notermans

Am Ende mussten die Eupener um das Weiterkommen zittern. Denn innerhalb weniger Minuten verkürzte Roeselare von 0:3 auf 2:3.

Der Eupener Cheftrainer Jordi Condom hatte schon im Vorfeld der Partie angekündigt, zum Spiel in Roeselare einigen Stammspielern eine Pause zu gönnen. Aus „einigen Spielern“ wurden gestern Abend gleich neun Akteure, die sich im Vergleich zum Spiel bei Landesmeister Club Brügge (2:3) nicht in der Startelf befanden. Lediglich die beiden Verteidiger Ibrahim Diallo und Diawandou Diagne durften von Beginn an ran.

Roeselare 2:3 AS Eupen

Vor einer fast traurigen Kulisse – bei manchen Derbys im Regionalfußball dürften mehr Zuschauer anwesend sein – übernahmen die Eupener vom Start weg die Kontrolle über die Partie. Und gleich mit der ersten Torchance ging die AS in Führung. Angreifer Damien Mouchamps – bislang noch ohne Einsatz – hatte nach fünf Spielminuten zum 1:0 eingenetzt.

AS Eupen:  Niasse – Diagne, Diallo, Diedhiou, Radebe – Bassey (81. Mngadi), Dufour, George, Jeffrén – Cases, Mouchamps (72. Sanogo)

Auch nach dem frühen Führungstreffer blieb die AS die bessere Mannschaft. Die Abwehr der Gäste, die ausschließlich aus Aspire-Spielern bestand, hatte zunächst kaum die Gelegenheit, sich zu beweisen. Gleiches galt auch für Torwart Babacar Niasse, der erst nach 20 Minuten zum ersten Mal eingreifen musste.

Viel mehr Beschäftigung als Niasse hatte jedoch auch Jo Coppens, der Schlussmann von Roeselare, nicht. Denn nach dem Führungstor hatten die Eupener, was die Offensive betrifft, die Arbeit eingestellt.

Dufour traf doppelt

Roeselare hingegen fand gegen Ende des ersten Durchgangs immer besser in die Partie. Babacar Niasse musste nun immer häufiger eingreifen – und tat das mit Bravour. Dass Roeselare bis zum Pausenpfiff nicht der mittlerweile verdiente Ausgleichstreffer gelang, hatten die Gäste aus Eupen zum größten Teil ihrem Schlussmann zu verdanken.

Nach dem Seitenwechsel erwischte Roeselare den besseren Start. Jubeln durften aber trotzdem die Eupener. Guy Dufour hatte mit einem Distanzschuss zum 2:0 getroffen (52.) und die Weichen auf Achtelfinale gestellt.

Aufgeben wollte Roeselare jedoch nicht. In der 59. Minute verhinderte die Latte den Anschlusstreffer der Gastgeber. Eine weitere Viertelstunde kämpfte Roeselare im Anschluss vergeblich um das Weiterkommen, ehe in der 75. Minute die endgültige Entscheidung fiel. Dufour hatte zum 3:0 getroffen.

Auch für das vierte Tor des Spiels sorgte ein Eupener. Verteidiger Diallo lenkte den Ball in der 84. Minute zum 1:3 in das eigene Tor. Zittern mussten die Eupener dann doch noch. Denn in der 91. Minute gelang Roeselare, das alles nach vorne warf, durch Van Eenoo noch der Anschlusstreffer zum 2:3.

Der Achtelfinal-Gegner der AS Eupen wird nach Ende aller Partien ausgelost.

Alle Ergebnisse des Achtelfinales:

 

Club Brügge – Lommel United 3:1
Dessel – Mouscron 7:8 n. E.
RSC Anderlecht – OH Löwen 1:0
Lokeren – Cercle Brügge 3:2
KSV Roeselare – AS Eupen 2:3
KV Kortrijk – Sprimont Comblain 2:0
Waasland Beveren – Oosterzonen 2:0
Sint-Truiden – Racing Club Harelbeke 6:1
KVC Westerlo – AFC Tubize 0:1
RFC Cappellen – Zulte Waregem 1:2
Lierse SK – KAA Gent 1:2
KSK Hasselt – KV Mechelen 2:3
Eendracht Aalst – Racing Genk 0:4
FC Antwerp – KV Oostende 0:2
ASV Geel – Standard Lüttich 2:1
Sporting Charleroi – VV Bocholt 5:0

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