Frank Neumann: „Genau deshalb lieben wir diesen Sport“ – Yves Mattar hat es geahnt

1. Division

Die Fans stürmten nach dem Spiel den Rasen. | Foto: David Hagemann

Der Klassenerhalt der AS Eupen am Sonntagnachmittag sorgte für viele Emotionen. Der ostbelgische Fußballerstligist spielt nun zum dritten Mal in Folge in der höchsten belgischen Klasse. Wir haben uns nach dem Spiel im Stadion umgehört.

Luis Garcia: „Die ganze Mannschaft hat immer an diese eine Chance geglaubt. Wir haben 90 Minuten gekämpft und verdienen den Klassenerhalt. Es war eine schwere Saison. Aber am Ende bleiben nur die Tore, die uns gerettet haben, hängen.“

 

Mickaël Tirpan: „Es ist unbeschreiblich, was hier passiert ist. Das ist der schönste Moment meiner ganzen Karriere. Ich habe großen Respekt für unsere Fans. Sie haben uns immer und überall unterstützt. Ich bin stolz auf meine Mannschaft.“

 

Nils Schouterden: „Nach dem ersten Tor hatte ich ein gutes Gefühl. Ich kann alles kaum in Worte fassen. Auch nach dem zweiten Tor haben wir weiter als Mannschaft nach vorne gespielt. Ich bin extrem stolz auf Eupen. Für Mecheln ist es schade.“

 

Frank Defays: „Wir hatten das Spiel bis zur 65. Minute unter Kontrolle. Aber nach dem 1:0 von Eupen ist bei uns alles schiefgelaufen. Das ist unbegreiflich.“

 

 

Frank Neumann: „Ende gut, alles gut. Das ist alles, was man sagen kann. Dass man so etwas noch miterleben durfte. Man sieht heute, was im Fußball alles möglich ist. Genau deshalb lieben wir diesen Sport. Es ist einfach fantastisch.“

 

Gerd Renardy: „Ich war immer vom Klassenerhalt überzeugt und habe nie gezweifelt. Noch kurz vor dem Spiel habe ich gesagt, dass wir mit 4:1 gewinnen werden.“

 

 

Mike Thissen: „Ich habe nicht mehr damit gerechnet, dass wir den Klassenerhalt noch schaffen. Hoffnung ist erst nach dem 2:0 wieder aufgekommen. Man hat einfach gespürt, dass die Mannschaft gewillt war.“

 

 

Roger Maurage: „Natürlich bin ich glücklich. Der Sieg geht in Ordnung. Bis zur 70. Minute habe ich allerdings gezittert. Der Fußballgott hat heute zu uns gehalten. Das Wunder, das wir brauchten, ist eingetreten.“

 

 

Florian Raspentino: „Wir alle sind wahnsinnig erleichtert. Natürlich würde ich gerne in Eupen bleiben. Ich war sechs Monate lang arbeitslos, bis Eupen mir eine Chance gegeben hat. Ich bin sehr glücklich hier und würde gerne bleiben.“

 

Philippe Hunger: „Nein, ich habe wirklich selbst nicht mehr an den Klassenerhalt geglaubt. Dass es nun doch noch geklappt hat, ist einfach fantastisch.“

 

 

Freddy Reip: „Das war ein grandioser Endspurt. Nach dem 1:0 hat die Mannschaft alle Hemmungen fallen lassen und den Schalter umgelegt. Es ist einfach super.“

 

 

Joseph Radermacher: „Ich habe erst 20 Minuten vor dem Schluss wieder dran geglaubt, dass wir es schaffen. Der Trainer hat gut eingewechselt. Ich bin glücklich für die Jugend und den ganzen Verein.“

 

 

Jürgen Röber: „Bis zum 0:2 war unser Spiel okay. Eupen hat sich am Ende gute Chancen herausgespielt und an sich geglaubt. Es lag heute sicherlich nicht an uns, sondern an der AS, die wirklich gekämpft hat.“

 

 

Elmar Keutgen: „Bis zur 70. Minute war großes Zittern angesagt. Danach kam der Japaner, es ging ein Ruck durch das Team. Das ist sensationell für die AS Eupen, das Stadion und die Stadt. Jetzt muss sich der Klub nächstes Jahr nur besser vorbereiten.“

 

André Palm: „Ich habe schlecht geschlafen und war ultranervös. Der Glaube schwankte, als es in Mecheln 2:0 stand. Doch dann entstand eine Dynamik. Ich glaube, dass wir heute unsere Fairness und Fairplay zurückgezahlt bekommen haben.“

 

Yves Mattar: „Sie und Ihre Leser auch glauben es mir vielleicht nicht, aber ich habe wirklich vor dem Spiel gesagt: Der Japaner ist heute das Zünglein an der Waage. Dass, was ich hier sehen konnte, ist sensationell.“

 

 

Karl-Heinz Klinkenberg: „Ich bin super glücklich, dass die Jungs das noch umgebogen haben. 20 Minuten vor Schluss sah es gar nicht gut aus. Das ist fantastisch, und auch für die Stadt Eupen eine super Geschichte, weiter ein Team in der 1. Liga zu haben.“

 

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