Roller Bulls haben keinen Selbstläufer vor der Brust

Rollstuhlbasketball

Philippe Minten und seine Roller-Bulls-Kollegen wollen ihren Fans am Samstag wieder „eine unvergessliche Show bieten“. | Foto: Gerd Hennen

Die Roller Bulls Ostbelgien haben drei Spieltage vor Saisonende die Meisterschaft unter Dach und Fach gebracht und können sich jetzt schon auf die 1. Liga freuen. Diese sportliche Meisterleistung wurde auch durch die exzellente Fanunterstützung möglich.

Von Gerd Hennen

Demnach wollen die Rollstuhlbasketballer aus Ostbelgien in den beiden letzten Heimspielen der Saison noch einmal richtig Gas geben und zwei Siege ihren Fans widmen.

Am Samstag, 17. März, werden die Sabres aus Ulm versuchen, dem Ligenprimus das Leben schwer zu machen, während die Rolling Chocolate aus Heidelberg im letzten Spiel der Meisterschaft sicherlich einen Sieg als Wiedergutmachung für den verlorenen Zweikampf gegen die Bulls wünschen. Für Spannung und Action ist demnach gesorgt. Die Sabres aus Ulm wussten in den letzten Partien zu überzeugen und landeten gegen Salzburg, Luxemburg und auch gegen die Skywheelers Achtungserfolge.

„Ulm hat eine starke Truppe, die mich immer wieder begeistert. Wir müssen jedenfalls auf der Hut sein, denn zu einem Selbstläufer wird diese Partie keineswegs“, erklärte Roller-Bulls-Ostbelgien-Coach Stefan Veithen gegenüber dieser Zeitung. Am Samstag findet jedenfalls noch keine Meister- und Aufstiegsfeier statt. „Wir möchten zusammen mit unseren Freunden, Fans und Gönnern am letzten Spieltag ausgiebig unseren Titel und den Aufstieg ins Oberhaus des deutschen Rollstuhlbasketballs feiern. Hier sind auch schon einige Überraschungen vorgesehen, sodass die Besucher nicht nur sportlich auf ihre Kosten kommen werden“, bemerkte Team-Manager Edgard Boemer.

Der Hochball erfolgt am Samstag, um 19.30 Uhr im SFZ St.Vith.

Auch die Ulmer haben noch sportliche Ziele, möchte man doch mit Siegen gegen die Roller Bulls und Salzburg einige Plätze in der Tabelle gutmachen und sich für die verkorkste Hinrunde rehabilitieren. In den bisherigen beiden Partien konnten die Roller Bulls zwar mit 64:58 und 72:60 recht deutlich gewinnen, doch standen beide Spiele lange Zeit auf des Messers Schneide. Ähnlich knapp könnte es auch am Samstag werden, wenn die Säbelrassler aus Ulm zum finalen Duell auffordern.

Der Hochball erfolgt am Samstag, um 19.30 Uhr im SFZ St.Vith. Die Roller Bulls hoffen auf große Fanunterstützung. „Wir möchten unseren Fans erneut eine unvergessliche Show bieten. Das sind wir ihnen schuldig.“

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