Hohe Derbyniederlage für die Roller Bulls

Rollstuhlbasketball-Bundesliga

Archivfoto: Gerd Hennen

Auch im ersten Spiel der Rückrunde fingen sich die ostbelgischen Rollstuhlbasketballer gegen den Derbypartner aus Trier eine deutliche 91:45-Klatsche ein.  

Eigentlich startete das Team von Stefan Veithen konzentriert in die Partie und lag nach Treffern von Philippe Minten, Lorenzo Boterberg und Nazif Comor nach drei Minuten mit 5:2 in Führung, doch dann drehte Dirk Passiwan an den taktischen Stellschrauben und schuf nach fünf Minuten mit der 13:7-Führung bereits klare Verhältnisse.  Die Roller Bulls Ostbelgien mühten sich zwar, doch das seit Wochen an den Fingern klebende Wurfpech erstickte eine mögliche sportliche Wende bereits im Keim.

So nahm das Schicksal im ersten Viertel mit einem klaren 22:10-Vorsprung für Trier seinen Lauf. Die Gäste aus Trier hatten nun ins Spiel gefunden und überzeugten durch ihre Klasse. So ging auch das zweite Viertel mit 20:6 klar zugunsten der Trierer aus, und die Roller Bulls Ostbelgien lagen zur Pause bereits mit 42:16 hoffnungslos zurück. Die Gastgeber ließen es fortan etwas ruhiger angehen, wenngleich Passiwan&Co. unter dem Bulls-Korb kein Pardon kannten und die Ostbelgier auf Distanz hielten. Mit 18 Punkten war das dritte Viertel für Stefan Veithen und seine Truppe das wohl ergiebigste in den vergangenen Wochen. Die Trierer schafften in dieser Spielphase trotz alledem 28 Punkte.  Auch das Abschlussviertel ging klar an die Trierer, die mit einem tollen Punkteschnitt von 23 Punkten am Ende einen ungefährdeten 91:45-Derbysieg feiern konnten.

Dirk Passiwan wurde mit wahnsinnigen 43 Punkten Top-Scorer der Partie. Für die Roller Bulls Ostbelgien sind derweil harte Zeiten angebrochen.  Im nächsten Heimspiel gegen München am 22. Dezember um 19.30 Uhr muss endlich etwas Zählbares ans Brett gebracht werden um alle Hoffnung auf einen Klassenerhalt nicht bereits frühzeitig begraben zu müssen. (gh)

 

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