Sechs EM-Titel für Dance Feet Kelmis

Tanz

In der Kategorie Garde Gruppe konnten die „Cobras“ ebenfalls ihren Titel zum sechsten Mal in Folge verteidigen.
In der Kategorie Garde Gruppe konnten die „Cobras“ ebenfalls ihren Titel zum sechsten Mal in Folge verteidigen. | Foto: Verein

Am Wochenende fanden in Zonhoven die diesjährigen Europameisterschaften im Garde- und Showtanzsport statt. Zu diesen Meisterschaften qualifizieren sich die drei besten eines jeden Landes sowie die drei ersten des Europapokals. In diesem Jahr konnten sich die Tänzer des TSC Dance Feet Kelmis mit 13 Tänzen für die Meisterschaft qualifizieren.

In diesem Jahr schafften es die Aktiven aus der Göhlgemeinde, sechs Titel und einen Vizemeistertitel zu erreichen, was gleichzeitig das beste Ergebnis in der bisher 18-jährigen Vereinsgeschichte bedeutet. Des Weiteren gab es noch ein Novum bei einer Europameisterschaft, denn es gelang den Kelmisern als erster Verein überhaupt, in der Geschichte des Verbandes alle drei Titel in den verschiedenen Alterskategorien bei den Solisten zu erreichen.

Ein weiterer Höhepunkt war der zehnte Titel in Folge des Tanzpaares Saskia Waghemans und Levy Gulpen. In der Kategorie Garde Gruppe konnten die „Cobras“ ebenfalls ihren Titel zum sechsten Mal in Folge verteidigen und sind nun seit sechs Jahren ungeschlagen.

Bei den Junioren am Freitag konnten mit den Zwillingen Alicia und Larissa Rosskamp und Fiora Meshi sich gleich drei Solisten für die Europameisterschaft qualifizieren. Hier boten sich Larissa Rosskamp und Fiora Meshi einen harten Kampf, beide zeigten eine herausragende Leistung, wobei Larissa Rosskamp am Ende Fiora Meshi auf den zweiten Rang verwies. Alicia Rosskamp kam auf den sechsten Platz.

Die „Cobras“ wurden in der Gardekategorie ihrer Favoritenrolle gerecht.

Am Samstag waren dann die Tänzer der Jugendklasse am Start. Zuerst musste Maurine Reiss bei den Solisten antreten. Sie bot eine perfekte Leistung und konnte sich am Ende gegen die starke Konkurrenz aus den Niederlanden mit einem Punkt Vorsprung durchsetzen und somit ihren ersten Europameistertitel ihrer Karriere und den zweiten für den Verein erreichen. Im Anschluss waren es die Zwillinge Naomi und Liam Waghemans, welchen ihren Titel im Paartanz verteidigen wollten. Auch sie boten eine sehr gute Leistung und konnten ihren Titel aus dem letzten Jahr erfolgreich wiederholen.

In der Gardekategorie waren es die „Cobras“, welche als Favoriten an den Start gingen und ihrer Favoritenrolle auch gerecht wurden und ihren Titel zum sechsten Mal in Folge verteidigen konnten .

Der zehnte Titel im zehnten Anlauf für Waghemans und Gulpen

Bei den Showtänzen waren es Merit Heiliger und Aurelie Thunus, die mit dem Thema „The dark side of mode business“ an den Start gingen und auf starke Konkurrenz aus Deutschland und Österreich trafen. Auch sie boten eine sehr gute Leistung, erreichten am Ende einen nicht unbedingt erwarteten Platz unter den Top 10 und wurden Achte. Im Anschluss wurde die Gruppe im Showtanz Modern, die „Tornados“, nicht für ihre grandiose Leistung belohnt und landeten auf einem undankbaren vierten Platz. Der letzte Tanz des Tages war der Show Karakter mit dem Thema „The second chance“. Hier konnte man gegen eine starke Konkurrenz einen guten sechsten Platz erreichen.

Am Sonntag waren es dann die Tänzer der Hauptklasse, die ihr Können unter Beweis stellten. Kim van de Venne trat als Außenseiterin und Geheimtipp auf den Titel an und konnte die Jury am Ende mit einer perfekten Leistung überzeugen. Sie errang einstimmig den ersten Platz und somit den Meistertitel. Bei den Paaren waren es Saskia Waghemans und Levy Gulpen, die mittlerweile an ihrer zehnten gemeinsamen EM teilnahmen und hier auch ihren Titel zum zehnten Mal verteidigen wollten. Sie boten eine sehr gute Leistung und wurden verdiente Europameister. Im Showtanz Solo ging Yentl Smeets mit dem Thema „Depressions“ an den Start. Er errang einen guten neunten Platz. Zuletzt mussten Saskia Waghemans und Yentl Smeets im Showtanzpaar mit dem Thema „Crazy in Love“ an den Start. Sie tanzen das erste Jahr zusammen und konnten sich auf Anhieb für die EM qualifizieren. Auch sie gaben ihr Bestes und wurden mit dem fünften Platz belohnt. (red)

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