Kosten für Olympia in Tokio müssen runter – FIFA sanktioniert Nigeria

KURZ NOTIERT

Der Fußball-Weltverband FIFA hat Nigeria wegen des Einsatzes eines nicht-spielberechtigten Spielers zwei Punkte in der WM-Qualifikation abgesprochen. | Foto: dpa

IOC: Kosten für Olympia in Tokio müssen runter

Die hohen Kosten für die Sommerspiele 2020 in Tokio müssen nach dem Willen des Internationalen Olympischen Komitees weiter sinken. Nach einem Inspektionsbesuch sagte IOC-Vizepräsident John Coates am Mittwoch, er sehe eine Milliarde US-Dollar (851 Millionen Euro) Einsparpotenzial. Bisher gehen die Organisatoren von einem Budget in Höhe von zwölf Milliarden Dollar aus. „Es gibt ungefähr 900 Großaufträge für die Spiele“, sagte Coates laut einer Meldung der US-Nachrichtenagentur AP. „Es gibt also jede Menge Beschaffungen, und wir müssen den günstigsten Preis für die Beschaffungen sicherstellen.“ Das IOC versucht, Gigantismus bei der Ausrichtung von Olympischen Spielen einzudämmen. Beispielsweise die Winterspiele 2014 im russischen Sotschi sollen schätzungsweise bis zu 50 Milliarden Euro gekosten haben.

WM-Qualifikation: FIFA sanktioniert Nigeria

Der Fußball-Weltverband FIFA hat Nigeria wegen des Einsatzes eines nicht-spielberechtigten Spielers zwei Punkte in der WM-Qualifikation abgesprochen. Die Partie in Algerien, die ursprünglich 1:1 ausgegangen war, wurde 3:0 für die Gastgeber gewertet. Nigeria hatte Abdullahi Shehu eingesetzt, obwohl dieser eigentlich eine Gelb-Sperre hätte absitzen müssen. Der Verband muss zudem eine Strafe in Höhe von 6.000 US-Dollar zahlen. Auf das Ergebnis der Qualifikation hat die Sanktion keinen Einfluss. Nigeria bleibt Tabellenerster der Gruppe B und fährt zur Endrunde nach Russland (14. Juni bis 15. Juli).

Pacquiao-Bezwinger Horn bleibt WBO-Weltmeister

Der australische Profiboxer Jeff Horn bleibt WBO-Weltmeister im Weltergewicht. Horn (29), der sich seinen WM-Gürtel Anfang Juli durch einen umstrittenen Sieg über den damaligen Titelträger Manny Pacquiao (38) von den Philippinen geholt hatte, gewann in Brisbane gegen seinen englischen Herausforderer Gary Corcoran durch Technischen K.o. in der elften Runde.

Vierschanzentournee: Genug Schnee vorhanden

Die 66. Vierschanzentournee kann kommen: Bereits mehr als zwei Wochen vor dem Auftaktspringen in Oberstdorf (29. Dezember) meldeten alle vier Austragungsorte, dass überall ausreichend Schneereserven für die Austragung des ersten Saisonhöhepunktes im Skispringen zur Verfügung stehen. „Der Kälteeinbruch der vergangenen Wochen hat uns dabei sehr geholfen. Wir haben noch einmal mehrere Tage und Nächte am Stück durchschneien können und sind damit absolut auf der sicheren Seite. So viel Schnee wie in diesem Jahr hatten wir schon lange nicht mehr“, so Tourneepräsident Michael Maurer. Groß genug sind auch die Depots in Innsbruck (4. Januar) und Bischofshofen (6. Januar). „Wir könnten notfalls noch etwas Schnee abgeben“, scherzte Hannes Pichler, Präsident des Skiclubs Bischofshofen. (dpa/sid)

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Bitte beachten Sie unsere Netiquette, wenn Sie den Artikel kommentieren möchten.