Zweiter Testanlauf für Linienbusangebot

Personennahverkehr

Die Regionalabgeordnete Jenny Baltus-Möres (MR-PFF) und die Unternehmer Andreas Wiesen und Ralf Hellenbrandt glauben an die Buslinie. | Foto: privat

Es geht in die zweite Runde: Die wallonische Nahverkehrsgesellschaft TEC verbindet während der kommenden vier Monate die St.Vither Innenstadt mit dem Industriezone 2.

Nach einer ersten Testphase von April bis Juni soll die Anbindung bei dieser noch etwas länger andauernden Testphase und bei entsprechender Resonanz zu einer dauerhaften Einrichtung werden.

Die Regionalabgeordnete Jenny Baltus-Möres und die Unternehmer Ralf Hellenbrandt und Andreas Wiesen, die sich zum Auftakt der zweiten Testphase vor Ort ein Bild des neuen Angebots der aus Richtung Vielsalm kommenden Linie 401 machten, zeigten sich optimistisch: „Es freut mich, dass ich die TEC Lüttich-Verviers, die das Projekt eigentlich schon wieder einstellen wollte, doch zu einer weiteren Testphase bewegen konnte“, so die Regionalabgeordnete. Ideengeber Ralf Hellenbrandt blickt zurück: „Ende des Jahres 2016 habe ich nach einer Möglichkeit gesucht, das boomende Industriegebiet 2 mit einer Buslinie an die Innenstadt anzuknüpfen.“ Nach einer Unterschriftensammlung stand fest, dass rund 160 Arbeitnehmer und Unternehmer das Projekt unterstützen. So kam der Kontakt zur Politik zustande: „Natürlich habe ich mich nicht nur mit dem Initiator, sondern auch mit dem zuständigen Minister Carlo Di Antonio und mit der TEC in Verbindung gesetzt und Möglichkeiten ausgelotet, ob und wie man das Industriegebiet 2 mit St.Vith verbinden kann“, sagt die Regionalabgeordnete Jenny Baltus-Möres (PFF-MR), die dabei auch Unterstützung vom Europaabgeordneten Pascal Arimont (CSP) erfuhr. „Die durchweg positive Resonanz hat dann auch die TEC dazu bewogen, eine erste Testphase nach den Osterferien zu starten.“ Leider waren die Ergebnisse des ersten Tests ernüchternd. Nur wenige haben das Busangebot genutzt: „Sicherlich lag es auch daran, dass die TEC beim ersten Versuch keine Fahrpläne ausgehängt hat und die Markierungen der provisorischen Haltestellen schnell im Straßengraben lagen“, sagt Ralf Hellenbrandt. (red)

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