Wieder Diskussionen um das Thema Straßen in Bütgenbach

Gemeinderat

Die Straßenunterhaltsarbeiten sorgten am Donnerstag wieder für Diskussionen im Bütgenbacher Gemeinderat. | Foto: GE-Archiv

Die Gemeinde Bütgenbach plant in diesem Jahr Straßenunterhaltsarbeiten für geschätzte 485.000 Euro. Die Oppositionsfraktion GFA lehnt das Programm größtenteils ab und spricht von Stückwerk.

Der Entscheidung des Gemeinderates am Donnerstagabend war eine Diskussion in der Baukommission vorausgegangen, die der zuständige Schöffe Charles Servaty als „einvernehmlich“ zusammenfasste.

Insgesamt sollen 1,5 Kilometer Straßen in den Orten Berg, Bütgenbach, Weywertz und Nidrum instandgesetzt werden. Größtenteils werden auch Fundamentarbeiten erforderlich sein, was der Schöffe als nachhaltig bezeichnete. Manche Straßen in der Gemeinde seien so schlecht, weil überhaupt kein Fundament vorhanden sei.

Ein ganz anderes Bild zeichnete die Opposition. „Mit dem gleichen Geld könnten wir neun Kilometer Straßen teeren, aber der Straßenunterhalt ist über Jahre vernachlässigt worden“, befand Maurice Christen. In die gleiche Kerbe hieb sein Fraktionskollege Elmar Heindrichs. „Man muss die Straßen so unterhalten, dass das Fundament keine Schaden nimmt, das ist in unserer Gemeinde über Jahre unterlassen worden.“

Außerdem brachte der Gemeinderat eine Reihe von Infrastrukturarbeiten auf den Weg, so den Anbau eines Geräteraums an der Schulturnhalle in Elsenborn, die Dachsanierung des alten Gemeindehauses in Elsenborn, die Gestaltung des Spielplatzes und die Ausstattung der Turnhalle an der Gemeinsamen Grundschule in Bütgenbach.

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