Wer sein Dorf liebt, muss sich dafür einsetzen

Kommentar

Volles Haus: Die LokalRunde am Sonntagmorgen in Meyerode war sehr gut besucht. | Foto: Ralf Schaus

Aus der LokalRunde in Meyerode zieht GE-Redakteur Jürgen Heck seine Schlüsse.

Die GrenzEcho-LokalRunde, deren Arbeitstitel in der Konzeptionsphase bezeichnenderweise Aktion Dorf hieß, hat sich am Sonntagmorgen in Meyerode sehr intensiv mit unterschiedlichen Aspekten der dörflichen Aktualität beschäftigt. Dabei kamen Argumente und Überlegungen aufs Tapet, die bei Weitem nicht nur für Born, Herresbach, Medell und Meyerode von Aussagekraft sind.

Zwei Feststellungen kristallisieren sich in der Gesprächsrunde heraus: Zum einen schätzt die überwiegende Mehrheit der Dorfbewohner es sehr hoch ein, nach wie vor in ihren Heimatortschaften mit ihren lieb gewonnenen Eigenarten leben zu dürfen. Andererseits wird allen Beteiligten zunehmend klar, dass dieser hohe Lebensstandard nicht gottgegeben ist.

Dass Kultur- und Verkehrsvereine, Dorfzeitungen, Elternräte oder Junggesellenvereine weiterhin dafür sorgen, dass die Dorfgemeinschaft möglichst intakt bleibt, fällt niemanden in den Schoß. Vielmehr muss jeder, der sein Dorf erhalten will, sich auch dafür einsetzen und seinen Beitrag leisten wollen.

Die Gemeinde oder die Deutschsprachige Gemeinschaft können da nur flankierende Maßnahmen ergreifen.

Kommentare sind geschlossen.