Vortrag und Masterclass mit ungarischem Gitarristen

Musik

Sandor Szabo beschreitet seit fast 40 Jahren eigenwillige musikalische Wege mit teils eigens durch ihn oder für ihn entwickelten Gitarren und Saiteninstrumenten. | Foto: Veranstalter

Der ungarische Gitarrist Sandor Szabo ist am Donnerstag und Freitag, 5. und 6. Juli, im Kulturzentrum Kukuk am Grenzübergang Köpfchen zu Gast. Der Musiker beschreitet seit fast 40 Jahren eigenwillige musikalische Wege mit teils eigens durch ihn oder für ihn entwickelten Gitarren und Saiteninstrumenten (z.B. eine 24-saitige Koboz) und verbindet klassische westliche Formen, fernöstliche Musik und ungarische Folklore mit den aus dem Jazz geerbten Improvisationstechniken.

Am Donnerstag um 17 Uhr wird Sandor Szabo mit Hilfe seiner belgischen Musiker-Freundin Véronique Gillet in einem Vortrag und einer Masterclass Einblick in seine Techniken der freien Improvisation geben. Es wird hierfür ein Kostenbeitrag von zwölf Euro erbeten.

Am Freitag um 20 Uhr, geben Véronique Gillet und Sandor Szabo ein Konzert – ihr Duo heißt „Strings without borders – borders without strings“. Hier beträgt der Eintritt ebenfalls zwölf Euro.

Sandor Szabo’s Vortrag/Maserclass dauert rund eineinhalb Stunden und richtet sich an alle Musiker und Instrumentalisten, nicht nur an Gitarristen. Die zentralen Themen dabei sind Improvisation und Kreativität.

Sandor Szabo wird anhand praktischer Beispiele auf der Gitarre zeigen, wie er seine freien Improvisationen aufbaut.

Das Thema umfasst :

•Entwicklung der Melodielinien durch Methoden wie Permutation, modale Techniken, Tetrachord-Techniken, chromatische Techniken;

•praktische Ideen, wie das Gehör genutzt werden kann, um Improvisationen aufzubauen.

Am Ende stehen die Künstler für Fragen und Gedankenaustausch zur Verfügung.

Die Vortragssprache ist Englisch mit Übersetzung ins Deutsche und Französische.

Da die Musikschulen in Aachen, in der DG, in Verviers und in Welkenraedt, sowie die Musikhochschulen in Aachen, Lüttich und Maastricht angesprochen werden, wird von den Veranstaltern ein lebendiger kultureller Austausch im europäischen Geiste erwartet. (red)

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