Vivant will Optimierung der Notaufnahmen

Gesundheit

Foto: David Hagemann

Die Vivant-Fraktion will aktiv zum Erhalt der Krankenhäuser in Ostbelgien beitragen. In einer Mitteilung spricht sich der Vivant-Abgeordnete Balter für eine Optimierung des Notaufnahmedienstes in der DG, insbesondere in St.Vith aus, speziell im Kontext der bevorstehenden Krankenhausreform und einer möglichen Schließung diverser Dienste.

Diesem Anliegen lag ein Vorfall in der Notaufnahme der Klinik St.Josef in St.Vith zugrunde, bei dem ein Zeuge, der zur Behandlung gerufen wurde, berichtete, dass seine Bitte, eine Mutter mit einem vor Schmerzen schreiendem Kind vor ihm zu untersuchen und zu behandeln, abgewiesen wurde, mit Verweis, dass der Reihe nach behandelt werde. Die Vivant-Fraktion konfrontierte den zuständigen Minister Antonios Antoniadis (SP) mit diesem Vorfall. Es existiere schließlich das Manchester-Triage-System (MTS) zur schnellen Festlegung von sicheren und nachvollziehbaren Behandlungsprioritäten und der Klassierung der Patienten in standarisierte Behandlungsgruppen. Wie Balter verlauten ließ, existiere MTS bereits seit 2002 in Belgien.

In seiner Antwort erklärte Antoniadis, dass MTS 2016 im im St.Nikolaus-Hospital Eupen eingeführt wurde. „Die Klinik St.Josef beschäftigt sich seit einigen Jahren mit dieser Thematik und hat dazu erste Analysen durchgeführt“, so der Minister, der außerdem darauf hinwies, dass die Wartezeiten in der Notaufnahme nicht nur in den Krankenhäusern Ostbelgiens eine Schwierigkeit darstellen würden. (red/ab)

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