Sinti und Roma hinterlassen Schäden in Herbesthal

Sachbeschädigung

Die Wiese wurde von den Fahrzeugen der Sinti und Roma in Mitleidenschaft gezogen. „In diesem Jahr können wir dort kein Heu einfahren“, stellt Landwirt Freddy Scheen fest. | Foto: Helmut Thönnissen

Am Sonntag, 27. Mai, hat sich eine Gruppe Sinti und Roma auf einer Wiese im East Belgium Park in Herbesthal niedergelassen. Rund 80 Pkw mit Wohnwagen wurden aufgestellt. Sie erwirkten die Erlaubnis, eine Woche lang bleiben zu dürfen.

Von Cynthia Lemaire

„Wir sind am Sonntag von der Ankunft der Gruppe überrascht worden“

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  1. Mertes, Norbert : Schlechtes Deutsch. Es müsste heissen:“…ob sie den Bauern entschädigen.“
    1. Sinti ODER Roma? (Flandern oder Wallonier?)
    2. 80 Wagen = 320 Personen, ca. Und mindestens. Interessant. Was genau wurde erwartet – grünes Grad überall? Es wäre eine Freude, zu beobachten, in welchem Zustand ein solcher Platz ( nach Absprache überlassen!) nach dem Besuch von über 300, sagen wir, Holländern wäre – oder Engländern. Oder Russen. Oder Italienern. Speziell nach einem Starkregen. Und der Notwendigkeit, die Wohnwagen aus dem tiefen Matsch mit Schleppern (woher kamen diese?) herauszuziehen – man hätte auch einfach noch ein paar Tage ( Wie viele STUNDEN… 48? 72?) länger bleiben können, um bessere Bodenverhältnisse abzuwarten.
    3. Acht Tage wurden ausgemacht. Am SIEBTEN Tag fuhren 72 Wagen weiter. ACHT Gespanne blieben am Strassenrand stehen („etwa acht“ – das heisst, vielleicht nur drei? Wie soll man diesen Level der Qualität in einem Artikel ernst nehmen?) . Am Straßenrand – kein toller Platz. Anzunehmen, dass dieser Halt nur praktische Gründe hatte ( völlig legal übrigens, wenn angespannt und keine Campingmöbel ausserhalb des Wohnwagens) – vielleicht einkaufen an einem Montag Morgen? – und ALLE 8 Gespanne fuhren nach kurzer Zeit weiter. „Im Laufe des Vormitttags“, so die Berichterstattung, also ungefähr zwischen 8 und 12 Uhr: 240 Minuten. Klingt direkt anders.
    4. Einbrüche wo? In der NÄHE des Lagers? Für wie doof hält man die Sinti oder Roma?
    Geklaut was – 6 Fahrräder? „..unter anderem“ ? Unter anderem was? Was machen Menschen, die Wochen- und Monatelang im Wagen unterwegs sind, mit “ Gartenutensilien“? Was, wenn der verdammte Nachbar, mit dem man schon lange Streit hat, sich die Anwesenheit der „Zigeuner“ zu Nutze macht – denn man weiss ja, dass „die“ stehlen?
    5. Zu guterletzt die Tatsache, dass Rechnungen beglichen worden seien, für schon entstandenen Schaden (wohlgemerkt, am Tag direkt nach der Ankunft!) – aber generell wohl Geduld erforderlich, da Rechnungen für Strom und Wasser bei 80 (!) Wagen (das muss eine grosse Anzahl Stromkästen auf dieser Milchkuhheuwiese gewesen sein! ) demächst bei den Verantwortlichen „eintrudeln“ (sic!) werden. Und eine beeindruckend straffe Organisation seitens der Zahlenden (ich stelle mir wiederum gerne eine 300-köpfige griechische oder türkische Reisegruppe vor); aber keine Sorge, da ja zusätzliche Rechnungen durch „zerstörtes“, aber nicht wirklich definiertes Eigentum („Hecke eingerissen“, auch noch an mehreren Stellen!) schon beglichen wurden.

    Insgesamt wird einem bei dieser Art des Journalismus schlecht. Der Sachverhalt wird weder detailgetreu noch sachlich berichtet und mitgeteilt – vielmehr wird eine Wertung abgegeben, durch Wortwahl, vermeintliche Faktenreihung, und das Herausstreichen bestimmter, negativ besetzter Adjektive und Erwartungshaltungen.
    Thomas Hoppe

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